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Weihnachtsgedanken – Weihnachten wie früher

Zum heutigen Heiligabend gibt es von mir ein Special meiner Freitagsgedanken, die Weihnachtsgedanken, auf meinem Blog zu lesen. In wenigen Stunden gibt es die Bescherung bzw. kommt der Weihnachtsmann. Grund genug für mich, mit diesem Special zu Weihnachten Euch die Zeit zu verkürzen.

Weihnachten… Das stand früher für besinnliche Tage in der Familie bzw. mit den Liebsten und viel Liebe sowie Vorfreude auf ein fröhliches Fest in der Familie und mit Freunden.

Und heute? Für was steht steht Weihnachten heute? Heute steht es für Konsumrausch, Stress und Hektik. Grund genug, mich in meinen heutigen Freitagsgedanken, ähm Weihnachtsgedanken, mit dem Thema „Weihnachten“ zu beschäftigen und Euch zu verraten, warum ich die Weihnachten von früher, eben Weihnachten wie früher, vermisse.

Weihnachtsgedanken – Weihnachten wie früher

Tom bloggt seinen Alltag, Freitagsgedanken, Weihnachtsgedanken, Weihnachten wie früher

Für meine heutigen Freitagsgedanken, ähm Weihnachtsgedanken, muss ich mich noch einmal ganz weit in der Zeit zurück versetzen. Früher, damit meine ich die Zeit bis ca. 1988. Zu diesem Zeitpunkt war ich damals ca. 15 Jahre alt. Die DDR existierte damals noch und durch eine Mauer war Deutschland in die BRD und in die DDR getrennt. Ich lebte damals noch der DDR.

Weihnachten bedeutete damals für mich

  • ein schöner Obstteller mit Früchten wie Orangen, bei uns hiessen sie Apfelsinen, welche es sonst eigentlich sehr selten gab und mit Bananen, welche es sonst so gut wie gar nicht gab und an welche man nur mit sehr sehr guten Beziehungen heran kam

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  • viel Schokolade

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  • mit meinen Eltern oder meinen Opa den echten Tannenbaum mit Lametta und Weihnachtsschmuck, welcher sehr alt war, am Morgen des Heiligabend aufzubauen und zu schmücken

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  • zu Heiligabend Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen und Buletten bzw. Frikadellen sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag riesengrosse Kartoffelklösse aus rohen Klössen mit vom Opa geschlachteten Karnickel mit Rotkohl
  • Geschenke als Spielzeug, wie ein Modelleisenbahn oder Autorennbahn bzw. Zubehör dazu oder ferngesteuerte Autos, welche dann für mich und meinen Halbbruder gemeinsam bestimmt waren
  • und ganz wichtig; die Familie feierte zusammen Heiligabend und Weihnachten; dass aus der Familie Jemand zu Heiligabend oder Weihnachten arbeiten gehen musste -> undenkbar
  • ganz viel Liebe in der Familie, auch wenn es oftmals spätestens am zweiten Weihnachtsfeiertag gekracht hat
  • ein fröhliches Weihnachtsfest

Weihnachten bedeutet heute für mich

  • an Heiligabend und/oder am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag als Lokführer arbeiten gehen zu müssen
  • kein komplettes Weihnachtsfest mit meiner Frau und gar kein kein Weihnachtsfest mit meiner Familie zu haben
  • bis vor einigen Jahren sich gegenseitig  mit irgendwelchen Konsumkram teuer zu beschenken

Schönere Weihnachten

Jeder Mensch wünscht sich ein schönes und frohes Weihnachtsfest. Aber wie sieht die Realität aus?

Die derzeitige Realität zu Weihnachten

Die Menschen machen sich vor Weihnachten einen riesengrossen Stress um das Weihnachtsfest. Da müssen die Zutaten für das perfekte Weihnachtsessen gekauft werden. Die Geschenke müssen natürlich ganz besondere Geschenke sein. Und so weiter und so fort…. Ihr wisst schon, was ich meine.

Die Menschen bei den Reisegesellschaften, bei den Fluggesellschaften und auch bei der Bahn müssen komplett über Heiligabend und Weihnachten arbeiten. Einfach weil es die Leute nicht auf die Reihe bekommen, schon am 23.12. zu verreisen. Nein, die Leute müssen unbedingt am 24.12., 25.12. oder am 26. 12. auf Reise gehen. Warum können die Leute nicht am 23. 12. auf Reise gehen?

Ähnlich sieht es bei den Menschen aus, welche im Einzelhandel arbeiten. Weil die Leute unbedingt auf den letzten Drücker ihren Konsum-Kram kaufen müssen, haben die Geschäfte im Einzelhandel von 10 Uhr oder auch früher bis 14 Uhr oder sogar 16 Uhr geöffnet. Dieses Jahr, wo Heiligabend auf einen Sonntag fällt, haben die Geschäfte im Lebensmitteleinzelhandel teilweise für ein paar wenige Stunden geöffnet. Muss das wirklich sein?

Schöne Weihnachtsgrüsse vom Karma

Gerade, weil die Lebensmittelgeschäfte auch auf den heutigen Sonntag zu Heiligabend für wenige Stunden geöffnet sein sollten, gab es auf Facebook & Co. in einigen Facebook Gruppen grosse Diskussionen dazu. Die absolute Mehrheit war dagegen. Einige Wenige, so auch ich, waren dafür. Mit meiner Frau, welche im Lebensmitteleinzelhandel arbeitet, gab es deswegen auch grosse Diskussionen. Denn ich als Lokführer war der Meinung; wenn ich an Heiligabend und Weihnachten zu arbeiten habe, dann sollen die andere Menschen wie die Menschen im Lebensmitteleinzelhandel dies gefälligst auch tun.

Tja, der Chef von meiner Frau beschloss, dass zu Heiligabend sein Geschäft zu bleibt. Meine Frau also heute daheim bleiben darf und Heiligabend und Weihnachten feiern kann. Und ich? Ich, welcher dafür war dass auch über Heiligabend sowie Weihnachten die Geschäfte offen sein sollten… Ich bekam schöne Weihnachtsgrüsse vom Karma…

Während ich als Lokführer zwar den Heiligabend frei habe und darum, eben weil meine Frau auch an Heiligabend frei hat, den Heiligabend mit meiner Frau feiern kann; muss ich am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag arbeiten gehen. Das nenne ich mal Karma. Denn wenn ich mir jetzt vorstelle, dass meine Frau auch an Heiligabend hätte arbeiten gehen müssen… frohe Weihnachten dann…

Plötzlich fühlte ich mich an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens „Charles Dickes Weihnachtsgeschichte“ * und auch den den Film „Die Geister, die ich rief“ * erinnert..

In diesem Filmen geht es grob um Menschen, welche von Weihnachten nicht viel halten und darum der Meinung sind, dass zu dieser Zeit die Menschen gefälligst auch arbeiten sollen. Sie werden dann in der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag von Geistern, welche in Verbindung mit Weihnachten stehen, aufgesucht und anschliessend geläutert.

Ähnliches ist nun auch mit mir passiert. Auch ich war der Meinung gewesen, dass die Menschen gefälligst genauso wie ich auch Heiligabend und Weihnachten arbeiten sollten. Tja, und dann wurde ich vom Karma geläutert.

Wie Weihnachten in der Zukunft aussehen könnte

Nachdem ich so vom Karma geläutert wurde, machte ich mir Gedanken, wie Weihnachten denn in der Zukunft aussehen könnte.

Heiligabend und Weihnachten gehören der Familie bzw. den sich Liebenden

Ich dachte nach…

Ein schönes Weihnachtsfest ist für mich, wenn ich dieses Fest komplett schön romantisch mit meiner lieben Frau feiern könnte. Wenn wir Heiligabend und auch Weihnachten zusammen feiern könnten. Wenn nicht einer von uns Beiden arbeiten gehen müsste. Und, wenn ich noch, so wie früher einen schönen Obstteller und Süssigkeitenteller hätte…Und natürlich es dann so dolle Schnee liegen würde, dass keiner mehr aus dem Haus kommt…

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Ja, das wären dann perfekte Weihnachten für mich…

Was wäre, wenn von Heiligabend an, also dem 24.12.  Null Uhr morgens, bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag, also dem 26.12. abends 24:00, alle Geschäftstätigkeiten eingestellt sein würden? Wenn in dieser Zeit kein Geschäft mehr auf hätte, kein Flug mehr ging, kein Zug mehr fahren würde, alle Tankstellen geschlossen wären, kein Taxi mehr fahren würde, usw.; wäre das gut?

Und ich kam zu den Entschluss, dass dies sehr gut wäre. Denn dann hätten die meisten Menschen ein sehr schönen Heiligabend und ein sehr schönes Weihnachstfest mit ihrer Familien bzw. mit ihren Liebsten.

Wenn zu Heiligabend und zum Weihnachtsfest wirklich Alles ruhen würde; ja, das wären dann wirklich schönere Weihnachten als dies derzeit der Fall ist. Das wären dann Weihnachten wie früher. In einer modernen Welt, wie der heutigen Welt, aber müssen die Menschen in den Krankenhäusern, bei den Notdiensten wie Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie der Polizei auch über Weihnachten arbeiten bzw. uns, der Gesellschaft, dienen. Dafür haben sie meinen allergrössten Respekt und Dank verdient.

Weihnachten wie früher, wo alle besinnlich mit der Familie und ihren Liebsten Weihnachten feierten. Weihnachten wie früher, als es zu Weihnachten noch schneite und es romantische weisse Weihnachten gab. Habt Ihr Euch einmal überlegt; warum es 2010, also vor 7 Jahren, das letzte Mal weisse Weihnachten gab? Ganz einfach; der liebe Gott möchte einfach nicht, dass wir Menschen schöne romantische weisse Weihnachten haben. Denn warum sollte der liebe Gott es wollen, dass wir Menschen ein romantisches Weihnachtsfest mit Schnee haben, wenn Weihnachten derzeit nur von der Gier der Menschen nach Konsumartikeln und nicht der Gier nach Romantik, Liebe und Fröhlichkeit beherrscht wird?

In dem Sinne wünsche ich Euch allen ein besinnliches, nachdenkliches, fröhliches, romantisches und liebevolles Weihnachtsfest. Ich für mich selbst wünsche mir ein Weihnachten wie früher. Nur etwas moderner. Ich wünsche mir ein Weihnachten wie früher und wo über Heiligabend und Weihnachten jegliche Geschäftstätigkeit ruht. Wo jeder Mensch bei seiner Familie bzw. seinen Liebsten sein kann.

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