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Freitag’s Gedanken – Wie Ihr 365 Euro geschenkt bekommt

Guten Morgen meine Lieben,

wir haben heute wieder Freitag. Es ist darum wieder einmal Zeit, meine Freitag’s Gedanken zu der vergangenen Woche nieder zu schreiben.

Das ist einmal eine starke Überschrift von mir. Oder? Denn wer von Euch wünscht sich nicht, 365 Euro geschenkt zu bekommen? Da wir bald Weihnachten haben bzw. Nikolaus unmittelbar bevor steht, schenke ich Euch mindestens 365 Euro. Nein, Ihr bekommt sie natürlich nicht direkt von mir geschenkt, sondern Ihr müßt Etwas dafür tun.

Alles dreht sich um das liebe Geld

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Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, haben sich meine Gedanken in der vergangenen Wochen vor allem um das liebe Geld gedreht.

Und das kam so: Wir hatten eine unerwartete Ausgabe von rund 430 Euro gehabt. Naja ok, so unerwartet war diese Ausgabe nicht wirklich gewesen. Denn eigentlich hätten wir damit rechnen müssen. Eigentlich… Wie gut wäre es gewesen, wenn wir diese 430 Euro auf der Kante liegen gehabt hätten. Hatten wir aber nicht. Zum Glück gab es aber für mich Weihnachtsgeld und damit konnte ich recht schnell diese unerwartete Ausgabe begleichen. Normalerweise war dieses Weihnachtsgeld für etwas Anderes vorgesehen. Nämlich unseren Urlaub nächstes Jahr. Und so überlegte ich, wie ich möglichst schnell wieder dieses Urlaubsgeld auf fülle und noch weit mehr Geld für andere gute Sachen für den Geist, wie zum Beispiel Wellness oder Kurzreisen, spare. Dabei kamen mir die Worte von einem Mann, seinen Namen weiß ich leider nicht mehr, in den Sinn. Seine Worte lauteten “ Lege jeden Tag einen bis zwei Euro weg und Du wirst damit reich.“. Ich dachte über seine Worte diese Woche nach und habe sofort angefangen seine Worte umzusetzen. Aus Dank für seine Worte und Eingebung an mich mache ich Euch nun dieses Geschenk:

Wie Ihr 365 Euro geschenkt bekommt

Vorwort

Einen Teil habe ich Euch im Vorspann schon verraten. Daß Ihr, wenn Ihr Tag einen Euro weg legt und dort auch absolut nicht ran geht; dann nach 365 Tagen 365 Euro habt. Ihr habt Euch also dann nach einem Jahr 365 Euro geschenkt.

Nun lehnt Euch erst einmal entspannt zurück und denkt nach, was Ihr mit diesen 365 Euro Alles nächstes Jahr zu Weihnachten anfangen könntet. Da wären:

  • schick Essen gehen
  • Wellness
  • Massage
  • Kino
  • Theater
  • Konzert
  • Kurzreise
  • und ganz Vieles mehr

Ist Euch aufgefallen, daß ich keine typischen Konsumgüter aufgeführt habe? Ich habe diese typischen Konsumgüter, welche Ihr für 365 Euro bekommen könntet, aus folgenden Grund nicht aufgeführt. Sie machen Euch einfach nur sehr kurz und nicht nachhaltig glücklich. Ich möchte aber, daß Ihr nachhaltig glücklich seid.

Werdet Ihr als Mensch bezahlt?

Denkt nun einfach einmal kurz nach; werdet Ihr als Mensch bezahlt? Ich meine, wird jeder Einzelne von Euch bezahlt? Ihr sagt jetzt bestimmt „Klar, wir werden bezahlt. Wir gehen arbeiten und werden dafür bezahlt. Oder wir bekommen Arbeitslosengeld. Oder wir bekommen Rente.“: Ihr werdet also jeder auf seiner Art und Weise bezahlt. Nein, werdet Ihr nicht! Denn das Geld, was Ihr bekommt, geht wieder für diverse Einkäufe drauf. Damit bezahlt Ihr alle möglichen Leute. Aber Ihr werdet nicht oder kaum bezahlt. Zeit darum, Euch selbst gut zu bezahlen.

Meine Gedanken kreisten Anfang dieser Woche also um das Thema „Wie kann ich mich am Effektivsten selbst bezahlen?“. Ein anderer guter Mann, ich meine sein Name war Bodo Schäfer, sagte einmal „Bezahl Dich selbst indem Du direkt nach Deinem Gehaltseingang und vor allen anderen Ausgaben einen festen Betrag wie z.B. 50 Euro weg legst. Diesen Betrag kannst Du zum Beispiel auf ein Sparbuch legen oder in einen Aktienfond anlegen.“. Meine lieben Freunde, ich habe dies gemacht und bin damit gescheitert. Warum? Zum Einen habe ich am Anfang des Monats gesehen, welche große monatlichen Ausgaben auf mich zu kamen und zum Anderen hat es mich nicht befriedigt, nur Zahlen zu sehen. Da ich damit immer wieder in Geldschwierikeiten kam, ging dies nicht lange gut.

Ich möchte mich wie Dagobert Duck fühlen

Ich aber wollte mich wie Dagobert Duck mit seinem Geldbunker fühlen. Darum fing ich an immer direkt nach Gehaltseingang 50 Euro in einem Aktienfond anzulegen. Dies ging auch viele Monate gut. Dann jedoch benötigte ich plötzlich dieses Geld und weg war es. Zusätzlich kamen dann auch durch die Griechenlandkrise solche Gedanken wie „Was passiert, wenn alle Konten eingefroren werden und die Geldautomaten auch kein Geld mehr raus geben?“. Ich fühlte, daß mein Geld bei den Banken nicht mehr sicher ist. Abgesehen davon hatte es mich noch nie befriedigt nur die blanken Zahlen zu sehen. ich wollte mich wie Dagobert Duck fühlen und möchte es immer noch.

Diese Gedanken kreisten nun Anfang letzter Woche unaufhörlich in meinen Kopf herum. Eine einfache und schnelle Lösung, welche mich sehr zufrieden stellt, mußte her. Da fielen mir die Worte, von diesem Mann wieder ein, welcher gesagt hatte daß man mindestens einen Euro jeden Tag weg legen sollte und daran auf gar keinen Fall ran gehen darf.

Ich dachte darüber nach und fand, daß er recht hat.

Mit einem Euro sich wie Dagobert Duck fühlen

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Ich kam zu dem Entschluß, daß wenn ich nur einen Euro weg lege, es mir zu lange dauert. Also hörte ich auf den zweiten diesen Mannes, welcher lautete „Du kann auch mehr jeden Tag weg legen. Aber es sollten nicht mehr als fünf Euro sein. Denn jede Betrag über fünf Euro hälst Du nur sehr schwer durch.“.

Ich dachte darüber nach und fand, daß er recht hatte. Mein Entschluß darum:

  • Jeden Tag lege ich zwei Euro direkt nach dem Aufstehen weg. Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Wenn ich im Laufe des Tages Etwas kaufen möchte, was eigentlich nicht unbedingt notwendig ist und es letztendlich nicht kaufe; dann lege ich am Abend diesen Betrag ebenfalls weg. Denn schließlich wäre dieser Betrag, wenn ich es gekauft hätte, ohnehin weg gewesen.
  • Wenn ich im Laufe des Tages Etwas kaufe, was nicht unbedingt notwendig gewesen ist; dann lege ich am Abend diesen Betrag ebenfalls weg. Strafe für meinen unnötigen Konsum muß schließlich sein.
  • Bevor ich ins Bett gehe, breite ich mein gesammeltes Geld vor mir aus. Ich spiele damit und rieche auch daran. Wißt Ihr, wie Geld riecht? Das ist ein schöner Geruch. Und nein, Geld stinkt nicht. Somit fühle ich mich damit wie Dagobert Duck.
  • Meinen Gedanken sollen aber nicht so, wie bei Dagobert Duck, nur auf das Geld beschränkt sein. Darum tue ich mir ab und an etwas Gutes was nichts mit den typischen Konsumgütern zu tun hat. Natürlich spende ich auch Etwas von meinen Geld. Nach Möglichkeit gehe ich hier aber trotzdem nicht an diese Euro ran, welche ich jeden Tag weg gelegt habe.

Gesagt und sofort getan. Ich setzte direkt meinen Plan in die Realität um. Und was soll ich sagen? Ich habe nun nach einer Woche schon 87 Euro in meinen Geldbunker.

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Ist das nicht krass?!? Normalerweise wäre es bei zwei Euro jeden Tag nun 14 Euro gewesen. Es sind nun aber 87 Euro. Sprich, ich habe durch meine strikte Regelung bzw. Bestrafung bei unnützen Konsumausgaben noch 73 zusätzliche Euro weg gelegt. Ich könnte es nun hochrechnen, was dieser Betrag für mich in einem Monat, einem Jahr, zehn Jahren bedeuten würde. Tue ich aber nicht. Denn dann wäre ich wieder in meinen falschen Denken gefangen. Nämlich schnell reich zu werden.

Kommen wir nun wieder zu Euch, meine lieben Freunde. Wir Ihr seht, könnt Ihr sehr einfach 365 Euro geschenkt bekommen. Denn überlegt einmal wie wenig Ihr eigentlich für einen Euro bekommt. Ihr bekommt dafür oftmals noch nicht einmal:

  • einen Kaffee
  • eine Bratwurst
  • einen Friseurbesuch
  • eine Massage
  • eine Wellnessbehandlung
  • einen WC Gang auf einem öffentlichen WC
  • eine Cola
  • einen Parkplatz
  • Eintritt zu einer Veranstaltung
  • eine Kurzreise
  • und vieles mehr

Wenn Ihr jedoch Euch jeden Tag diesen einen Euro oder sogar zwei Euro schenkt, dann habt Ihr nach einem Jahr ein richtig schönes Geschenk. Nein, damit meine ich nicht das Geld; sondern ich meine damit die Gewissheit daß Ihr Euch davon etwas Nachhaltiges und Tiefbefriedigendes leisten könnt.

Was hat mich diese Woche von den Gedanken her außerdem beschäftigt?

Kauf-Nix-Tag

Letzten Samstag war der „Kauf-nix-Tag“. Dieser Tag stammt wie der Black Friday ( ich hatte hier sehr kurz über ihn berichtet http://www.tom-bloggt-seinen-alltag.de/2015/11/27/freitags-gedanken-deutschland-ist-in-aufruhr/ ) aus den USA. In den USA fällt dieser Kauf-Nix-Tag genau auf Black Friday. Bei uns in Deutschland ist dieser Tag wegen der Zeitverschiebung zu den USA immer ein Samstag und kein Freitag. An diesem Tag sollte man noch Möglichkeit garnichts einkaufen und somit gegen den überbordenden Konsum protestieren. Denn sicher habt Ihr schon gesehen, daß die Leute gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit die Geschäfte stürmen und auch online einkaufen als wenn es morgen nichts mehr geben würde. Ich hatte von diesen Kauf-Nix-Tag am letzten Samstag leider zu spät erfahren und konnte mich darum nicht mit daran beteiligen. Schade…

Dafür aber war dieser Tag mit einer der Auslöser für meine Idee mit dem 365 Euro Geschenk.

Das hatte mich umgehauen

Richtig umgehauen hatte mich die Meldung, daß Mark Zuckerberg von Facebook 99 Prozent seiner Aktienanteile an Facebook abgibt indem diese Anteile in eine Stiftung gehen. Ich finde es ja gut, daß er 45 Milliarden Dollar abgeben möchte. Aber kritisiere ihn dafür, daß er dieses Geld in eine Stiftung gibt und Ländern zur Verfügung stellt, welche sein Land durch Krieg und Krisen verwüstet und zerstört hat. Darum finde ich seine Idee zwar gut, aber scheinheilig.

 

Meine lieben Freunde, wir sind nun schon wieder am Ende meiner Woche angekommen. Ich hoffe es hat Euch gefreut, meinen Gedanken zu lesen. Es würde mich freuen, wenn der Eine oder Andere von Euch seine Gedanken als Kommentare niederschreiben würde.

Denkt bitte daran; gebt nicht Euer Geld für unsinnigen Konsumkram sondern lieber für nachhaltige Sachen aus.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

 

 

 

2 Comments

  1. Interessante Methode. Ich habe einfach nach gehaltseingang 90% meines Gehalts bei Seite gelegt. Mit den 10% versuchte ich dann über den Monat zu kommen. Falls das nicht klappt … Naja, dafür hatte ich ja dann meine Rücklage.

    Gruß Markus

  2. Tombloggt Tombloggt

    Hallo Markus,

    danke für Deinen Kommentar. Ich habe auch schon versucht von 10% meines Gehaltes zu leben und den Rest, abzüglich der festen Kosten, weg zu packen. Hat nicht funktioniert. Derzeit versuche ich nun mi 20-25% meines Gehaltes zu leben. Und dies funktioniert auch ganz gut.

    Ach so, ich habe Deine Prozentzahl mal korrigiert gehabt.

    Gruß Tom

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