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Freitagsgedanken – Dir geht es doch gut – Warum beschwerst du dich?

Hallo Leute, wir haben wieder einmal Freitag und darum ist es nun Zeit für meine Freitagsgedanken.

Wie oft habt Ihr schon diesen Satz „Dir geht es doch gut – Warum beschwerst du dich?“ gehört? Ich habe ihn in meiner Vergangenheit sehr oft gehört und höre ihn immer noch sehr oft. Und bisher tat ich diesen Satz bzw. diese Frage auch immer ganz leicht mit einem „Weil es mir nicht gut genug geht.“ ab. Der vergangene Pfingstmontag in dieser Woche war jedoch ein ganz besonderer Tag gewesen, welcher mich in meinem Denken, so glaube ich, komplett umgepolt hat. Was da mit mir genau passiert ist und warum es sein kann, dass die heutigen Freitagsgedanken meine letzten Freitagsgedanken sein könnten; das erfahrt Ihr in meinen heutigen Freitagsgedanken.

Freitagsgedanken – Dir geht es doch gut – Warum beschwerst du dich?

In meinen Freitagsgedanken hier, und auch manchmal auf Facebook, beschwere ich mich oftmals, wie ungerecht doch die heutige Gesellschaft ist; bzw. wie ungerecht ich, speziell auf mich bezogen, die Gesellschaft empfinde.

Leute wie ich, welche als Leistungsträger der Gesellschaft fleissig jeden Tag arbeiten gehen bzw. eine Arbeit verrichten werden mittels der Einkommenssteuer dafür bestraft, dass sie überhaupt einer Arbeit nachgehen. Die Sozialabgaben werden immer höher und grösser, während wir Arbeitnehmer immer weniger davon haben. Frust, nicht nur bei mir, macht sich darüber breit.

Wenn man sich dann beschwert, bekommt man gesagt „Dir geht es doch gut – Warum beschwerst Du dich?“.  Meine Antwort fällt dazu immer gleich aus und lautet „Weil die Gesellschaft uns arbeitenden Menschen schlecht behandelt und benachteiligt und die nicht arbeiten wollende Bevölkerung unseren Lohn kassiert.“. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Argument, dass man heutzutage nur sehr schwer eine Arbeit findet und darum in der Sozialhilfe landet. Das ist, gelinde gesagt, Blödsinn. Denn wer wirklich arbeiten möchte und darum auch Arbeit sucht; Derjenige wird auch Arbeit finden.

So, und wie gesagt, am vergangen Pfingstmontag ist mir ein kleines Wunder geschehen. Ich nenne es Wunder, denn es hat in meinen Denken Einiges verändert bzw. es fängt an, in meinem Denken so Einiges zu verändern. Ok, was war passiert? Dazu solltet Ihr wissen, dass ich auf Facebook in einer Gruppe bin, welche sich “ Heilung durch Unterbewusstsein “ nennt. Am vergangenen Pfingstmontag stiess ich auf einen Beitrag von der Melanie , welche den Blog bzw. die Webseite „Honigperlen“ betreibt. Genauer genommen hatte sie einen Artikel namens „Schluss mit Träumen – aufwachen und machen“ geschrieben. Dieser Artikel passte natürlich auch perfekt zu meiner derzeitigen Lebensumstellung. Darum habe ich ihn mir erst hochinteressiert durchgelesen und anschliessend schaute ich nach, wer diese Frau wohl ist, welche diesen tollen Artikel geschrieben hat.

Nach den folgenden Zeilen wird, wird eine bestimmte Frau auf Facebook, sicher herzhaft lachen. Denn sie sagt schon die ganze Zeit zu mir „Dir geht es doch gut – Was beschwerst du dich?“ und redet dabei bei mir quasi gegen eine Wand bzw. hat bis jetzt die ganze Zeit gegen eine Wand bei mir geredet. Nun ja, nachdem ich auf die Honigperlen ( was für ein genialer Name für einen Blog ) gestossen war, stellte ich mich und meine Einstellung so ziemlich infrage.

Geht es mir gut?

  • Fangen wir zuerst einmal bei meiner Gesundheit an. Bin ich gesund? Sprich, bin ich körperlich irgendwie in meiner Gesundheit benachteiligt oder habe ich irgendwelche chronischen Krankheiten oder bin ich taub bzw. stumm bzw. blind? Nein. Ich bin ein ganz normaler Mensch, welcher gesund ist und im Falle einer Krankheit jederzeit medizinische Grundversorgung bekommen kann.

 

  • Machen wir mit meiner wirtschaftlichen Lage weiter. Muss habe ich ein Dach über dem Kopf, Energie zum Kochen und Wärmen, genug Nahrung und auch Kleidung? Ja, all dies habe ich. Ich brauch mir keine Sorgen ums Verhungern zu machen oder dass ich frieren muss oder auf der Strasse leben muss. Durch meine Arbeit als Lokführer habe ich mir dies Alles gesichert.

 

  • Meine familiäre Lage. Habe ich eine gute Familie bzw. eine gute Frau im Hintergrund und natürlich auch sehr gute Freunde, welche mich mit Rat und Tat unterstützen sowie bei Bedarf den Rücken freihalten? Natürlich habe ich auch dies.

 

Mir geht es also gut. Dazu kommt noch; dass ich, bis auf die Terroranschläge, nicht damit rechnen muss, dass mir Bomben auf den Kopf fallen und mein Zuhause sowie meine Familie dadurch zerstört werden.

Verdammt, es geht mir gut. Warum aber habe ich mich bisher trotzdem so sehr über meine Situation beschwert?

Warum beschwere ich mich?

Mir gefällt einfach nicht die Tatsache, wie ich oben schon beschrieben habe, dass ich mit meiner Arbeitskraft und mit meiner kostbaren Lebenszeit für diese derzeitige Gesellschaft aufkommen muss. Das Establishment und die Herrschenden sind mir einfach zuwider. Ebenso die Menschen, welche von meiner Leistung leben, ohne Etwas dafür getan zu haben bzw. dafür zu tun.

Aus diesem Grund beschwere ich mich oft darüber. Und das, obwohl es mir, wie gerade festgestellt, doch sehr gut geht.

Damit wird jetzt Schluss sein. Jeder von Euch kann sich sicher an den letzten Terroranschlag, welcher in London geschehen ist, erinnern. Oder? Ich habe deswegen angefangen darüber zu grübeln. Und kam dabei zu folgenden Erkenntnissen:

  • Warum macht ein Terrorist einen Anschlag und tötet dabei Menschen? Weil er unzufrieden mit sich, der Welt und der Gesellschaft ist. Er ist so unzufrieden und frustriert, dass er die Welt und die Gesellschaft und auch sich selbst hasst. Deshalb tötet er andere Menschen.

 

  • Wie verhält es sich mit mir selbst? Bin ich unzufrieden mit mir, der Gesellschaft und der Welt? Teilweise bin ich mit mir selbst unzufrieden. Aber, am meisten bin ich mit der Welt und der Gesellschaft unzufrieden. Ich bin deswegen so unzufrieden und frustriert, dass ich die Welt und die Gesellschaft hasse. Der einzige Unterschied zwischen einem Terroristen und mir; ich verübe keine Anschläge auf die Gesellschaft und töte auch keine Menschen. Ansonsten unterscheidet mich nichts von einem Terroristen.

Damit wird jetzt Schluss sein. Denn ich bin ein weitaus besserer Mensch als solch ein Terrorist.

Mein Weg zu einem besseren Menschen, welcher wieder ein positives Lebensgefühl hat

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, dir geht es doch gut - warum beschwerst du dich

Es ist ja nicht so, dass ich schon immer die deutsche Gesellschaft gehasst habe. Denn es gab auch eine Zeit, wo es in Deutschland ein riesengrosses positives Lebensgefühl gab und es nicht ständig negative Nachrichten gab bzw. ich sie leichter ausblenden konnte. Es war mit 1989 bis 2004 auch die Zeit, in welche auch die Loveparade mit ihrer Lebensfreude fiel. Dies war ein sehr geile Zeit gewesen, wo es an der deutschen Gesellschaft nichts zu kritisieren gab.

Und die heutige Gesellschaft? Es gibt nur noch wenig positives Lebensgefühl. Alles ist von Negativität überschattet. Mein Blog war dies auch oftmals gewesen. Damit ist nun Schluss.

Ich möchte wieder solch eine positiv gestimmte Gesellschaft wie früher haben? Dann sollte ich zu allererst erst selbst einmal positiv gestimmt sein und ein positives Lebensgefühl haben bzw. ausstrahlen. Wenn ich möchte, dass meine Gesellschaft wieder positiver gestimmt ist; dann muss ich der Sendeturm davon sein. Je mehr Menschen dann dadurch positiver gestimmt sind, umso positiver wird dann auch meine Gesellschaft wieder sein.

Ich selbst bin dafür eine Beispiel. Die Melanie von Honigperlen hat dafür gesorgt, dass ich anfange wieder ein positives Lebensgefühl zu entwickeln. Sie ist mein Sendeturm der positiven Lebensenergie. Wenn sie diese Lebensenergie bei mir ( wieder ) erwachen lassen kann, dann kann ich dies auch bei mir selbst sowie auch bei anderen Menschen tun. Je mehr Sendetürme von positiver Energie entstehen, je mehr positive Lebensfreude also jeder Mensch hat, umso positiver gestimmt wird also meine Gesellschaft in Zukunft sein.

Lasst uns damit anfangen. Denn wisst Ihr was? Die Strahlen von der positiven Energie und positiven Lebensfreude, welche  diese lebensfrohen Menschen als Sendetürme ausstrahlen, sind tödlich. Tödlich für den Hass auf der Welt… Tödlich für Terroristen… und auch tödlich für Kriegstreiber…

So möchte ich auch sein

Wie Ihr vielleicht schon gemerkt habt; bin ich der Melanie von Honigperlen unendlich dankbar, dass sie mir den richtigen Weg zu einem positiveren Lebensgefühl gezeigt hat bzw. mir zeigt. Mit ihrer Seite “ Über mich“ auf ihren Blog , wo sie schreibt wer sie ist und so weiter, hat mich mit ihrer positiven Lebenseinstellung besonders beeindruckt. Sie hat mich so sehr beeindruckt, dass ich meine Lebenseinstellung mit der ihrigen verglichen habe:

Melanie ich
  • mutig und lebensfroh
  • anspruchsvoll, vergesslich, prädestiniert für Peinlichkeiten und lacht gern über sich selbst
  • sie liebt sich selbst fast immer und sagt dies auch ihrem Spiegelbild
  • Menschenliebhaberin
  • Positiv-Denkerin und nach Lebensfreude süchtig

 

  • meistens mutig, aber eher selten lebensfroh
  • vergesslich, prädestiniert für Peinlichkeiten, nicht so anspruchsvoll und lache auch nicht gern über mich selbst
  • liebe mich oftmals selbst nicht und gebe dies auch meinem Spiegelbild zu verstehen
  • bin weniger ein Menschenliebhaber
  • Negativ – Denker und Lebensfreude sich wünschend

und mir gedacht habe “ so möchte ich auch sein“.

Und das kann ich auch. Nein, nicht eine Kopie von der Melanie sein, sondern mich zu der Lebensfreude zurück finden, welche ich noch vor einigen Jahren hatte.

Schlusswort zu meinen heutigen Freitagsgedanken „Dir geht es doch gut – Warum beschwerst du dich?“

Nach meinen heutigen Freitagsgedanken gestehe ich mir ein, dass es mir gut geht und ich darum keinen Grund habe, mich zu beschweren. Mein Problem ist also nicht dass es mir schlecht geht, sondern dass ich einfach zu wenig positives Lebensgefühl und zu wenig Lebensfreude habe. An diesem Punkt möchte ich aktive Persönlichkeitsentwicklung betreiben. Denn, wenn ich mich selbst besser fühle und voller positiver Lebensenergie bin bzw. sie wie ein Sendeturm ausstrahle; dann kann ich vielleicht nicht unbedingt die Gesellschaft in eine lebensfrohere Gesellschaft umwandeln, aber mit Sicherheit so einigen Mitmenschen ein positiveres Lebensgefühl geben.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an die Melanie von Honigperlen und auch ein Dankeschön, dafür dass sie mich öfters mal durchgeschüttelt hat an die bestimmte Frau auf Facebook.

So, nun sind wir am Ende meiner heutigen Freitagsgedanken angekommen und ich möchte mich darum auch bei Euch für Euer Zuhören bedanken.

Ich wünsche Euch nun ein Wochenende; wo es für Euch keinen Grund gibt, sich über irgend Etwas zu beschweren.

Euer Tom

Ach so, fast hätte ich es ja vergessen. Am Anfang schrieb ich, dass diese heutigen Freitagsgedanken meine letzten Freitagsgedanken hier auf meinem Blog sein könnten. Einfach deswegen, weil die meisten Freitagsgedanken von mir oftmals sehr negativ angehaucht waren. Wenn ich also ich meinen Freitagsgedanken nichts Positives, oder zumindest Neutrales,  zu schreiben habe; dann kann es schon einmal sein, dass meine Freitagsgedanken an einem Freitag ausfallen werden.

Übrigens; an dem Abend vom Pfingstmontag, als ich diese Zeilen vom Blog „Honigperlen“ gelesen habe, konnte ich eine Sternschnuppe sehen. Ich hab vorher noch nie in meinem ganzen Leben eine Sternschnuppe gesehen gehabt.

 

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