Zum Inhalt springen

Freitagsgedanken – Komm auf den Punkt, man… Pareto Prinzip

Hallo Leute, wieder haben wir Freitag und darum ist es wieder einmal Zeit für meine Freitagsgedanken.

Kennt Ihr das? Youtube zeigt Euch ein Video in der Vorschau mit einer coolen Überschrift an, für welches Ihr Euch darum echt interessiert und Ihr wollt es Euch darum anschauen. Das Video öffnet sich und Ihr seht, dass es ziemlich lang ist. Dies ist an sich nicht schlimm. Aber, der Typ dort labert und labert und labert. Ihr denkt Euch „Komm auf den Punkt, man…“. Oder aber Ihr lest von einem Blogbeitrag eine Überschrift, wo Ihr denkt „Mhm, interessantes Thema. Das lese ich mir jetzt mal durch.“. Dann jedoch müsst Ihr mit Erschrecken feststellen, dass der Text immer länger und länger wird, ohne dass der Autor auf den Punkt kommt. Und so weiter und so fort…

Genau so, wie ich es eben gerade geschildert habe, erging bzw. ergeht es mir öfters. Darum habe ich einmal über meinen Blog geschaut. Dabei stellte ich mit Erschrecken fest, dass fast alle Blogbeiträge von mir genau so aufgebaut sind, wie ich oben gerade beschrieben haben und wie es auch mir nicht gefällt. Sie sind einfach viel viel zu lang von mir geschrieben, wo ich ewig nicht auf den Punkt komme und wo ich selbst einfach nur denke:

Freitagsgedanken – Komm auf den Punkt, man … Pareto Prinzip

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, komm auf den punkt man, pareto prinzip

Die meisten meiner Leser wissen wahrscheinlich, dass meine Blogbeiträge bisher immer sehr lang (atmig ) waren. Um genau zu sein, meine Texte waren meistens zwischen 2000 – 5000 Wörter lang. Das ist heftig. Oder? Ich verrate Euch noch Etwas; für einen komplett fertigen 2000 Wörter Text benötige ich ca. 3-4 Stunden. Endsprechend länger bei einem längeren Text. Da ich jede Woche 2 – 3 Blogbeiträge schreibe, könnt Ihr Euch vorstellen, wie viel Zeit für meinen Blog drauf geht und wie viele andere Sachen deshalb liegen bleiben. Nicht dass wir uns missverstehen; ich schreibe gerne für meinen Blog und damit auch für Euch, aber es bleiben dadurch andere wichtige Projekte liegen:

  • meine Bücher, welche ich schreiben wollte -> unfertig auf Halde ( 40% )
  • eine weitere Website von mir  -> unfertig auf Halde ( 60% )
  • meine Fotografie -> auf Halde ( 80% )
  • eigentlich wollte ich mehr Sport machen -> auf Halde ( 100% )

Ist mein Blog daran schuld, dass ich meine Projekte nicht zu Ende führen kann? Nein. Ich, und zwar nur ich, bin daran schuld dass ich meine nicht zu Ende führen kann. Wenn ich effektiver und konzentrierter an die Projekte ran gehen würde; dann könnte ich sie auch schneller beenden.

Damit wären wir bei dem Pareto – Prinzip.

Das Pareto Prinzip

Kennt Ihr das Pareto Prinzip? Nicht? Gut, dann erkläre ich es Euch kurz.

Was ist das Pareto Prinzip?

Es besagt, dass man mit einem geringeren Wertanteil den grössten Wertteil schafft, während man für den kleineren fehlenden Wertteil am gesamten Wertteil einen grösseren Wertanteil benötigt.

Das heisst, mit 20% des Aufwands kann man 80% des Ziels erreichen, während man für die fehlenden 20% des kompletten Ziels 80% an Aufwand benötigt.

Sprich, wenn ich ein Projekt nicht zu 100% schaffen möchte oder kann, sondern dafür auch 80% ausreichen; dann schaffe ich dies mit 20% meiner Zeit bzw. des Aufwands dafür. Denn für die restlichen 20% müsste ich 80% meiner Zeit aufwenden.

Hört sich kompliziert an. Darum lasse ich es Euch noch einmal von Alex Fischer Düsseldorf erklären. Denn er kann es Euch viel besser erklären, als ich dies kann -> klick Erläuterung und klick Video .

Die Bedeutung des Pareto Prinzips für meinen Blog

In Zukunft werde ich meine Blogbeiträge möglichst streng nach dem Pareto Prinzip erstellen. Sprich, mit 20% meines Zeitaufwands werde ich Euch 80% an hochwertigen Inhalt bieten. Dadurch bin ich dann natürlich auch gezwungen möglichst schnell auf den Punkt zu kommen, so dass Niemand mehr genervt denkt oder sagt „Tom, komm auf den Punkt, man…“ .

Sicher habt Ihr oben bei meinen weiteren Projekten, welche auf Halde liegen, die Prozentzahlen in Klammern hinter meinen Projekten gesehen und habt Euch vielleicht darüber gewundert. Nun ja, ich möchte Euch dazu aufklären. Das sind insgesamt die 80% meiner Projekte, welche ich nur mit 20% meiner Kraft und Zeit verfolge. 80% meiner Kraft und Zeit wende ich für 20% meiner Projekte, nämlichen meinen Blog, auf. Mein Ziel ist es dieses Verhältnis so zu ändern, dass ich 80% meiner Projekte mit 20% meiner Kraft bzw. Zeit beende.

Mein Schlusswort zu meinen heutigen Freitagsgedanken

Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, sind meine heutigen Freitagsgedanken mit knapp 800 Wörtern schon kürzer als sonst geworden. Daran wird sich auch in Zukunft nichts mehr ändern. Sowohl meine Freitagsgedanken als auch meine anderen Blogbeiträge werden in Zukunft auf meinen Blog kurz und knackig geschrieben sein. Denn meine Oma sagte schon immer „In der Kürze liegt die Würze.“.

Und nun seid Ihr gerfragt:

  • Wie seht Ihr es mit dem Pareto Prinzip?
  • Was ist Euch lieber? Kürzere oder längere Blogbeiträge bzw. Youtube Videos?

Sagt es mir.

Danke dass Ihr mir zu gehört habt,

ich wünsche Euch dann noch ein knackiges Wochenende

Euer Tom

 

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.