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Meine Midlife Crisis und ich – Quan – das Spiel meines Lebens

Willkommen bei meinem Projekt “ Raus aus der Midlife Crisis “ . Wie bin ich in diese Midlife Crisis geraten? Keine Ahnung. Sie kam schleichend und plötzlich war sie da. Mir ging und geht es darum auch körperlich und seelisch nicht so gut. Ich fragte mich und frage mich immer noch die ganze Zeit, ob es das schon gewesen war. Ob mein Leben nun mit 43 Jahren abgelaufen war und ich dabei die Hälfte von der Welt verpasst habe. Recht schnell kam ich zu dem Schluss, dass dies noch nicht Alles gewesen sein kann und ich noch einmal in meinem Leben am ganz grossen Rad drehen möchte. Derzeit habe ich jedoch nicht die Kraft dazu. Noch nicht. Da dieser derzeitiger Zustand mir richtig seelische Schmerzen bereitet hatte, habe ich beschlossen nun zu einem neuen Leben durchzustarten und somit raus aus meiner Midlife Crisis zu kommen.
tom bloggt seinen alltag, midlife crisis

 

In diesem und auch in den weiteren Beiträgen, welche jeden Mittwoch erscheinen, werde ich Euch an meiner Entwicklung bzw. an meinem Projekt „Raus aus der Midlife Crisis “ teilhaben lassen. Denn ich bin mir sehr sicher, dass ich bei Weitem nicht der einzigste Mensch bin, welcher diese Probleme mit dem Leben bzw. mit der Midlife Crisis hat.

In diesem Beitrag hier könnt Ihr lesen, worum es bei meinem Projekt „Raus aus der Midlife Crisis“ geht bzw. was es damit auf sich hat.

Der Film „Spiel des Lebens“

Vor ein paar Tagen habe ich durch Zufall den Film „Jerry Maquire – Spiel des Lebens“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle des  Jerry Maquires gesehen. Ich weiss nicht, ob Ihr diesen Film kennt. Aus diesen Grund werde ich Euch kurz die Spielhandlung dazu schildern. Es ist für Euch wichtig, die Spielhandlung zu wissen. Denn nur so versteht Ihr, was es mit meinem heutigen Beitrag zu meinem Projekt „Raus aus der Midlife Crisis“ auf sich hat.

Ok, fangen wir an. In diesem Film, welcher in der amerikanischen Football-Szene spielt, geht es darum, dass Tom Cruise als Jerry Maquire einen sehr erfolgreichen Spielerberater spielt, welcher notfalls auch über Leichen geht. Eines Tages fällt ihm auf; wie unehrlich er und auch alle anderen Spielerberater in seiner Firma sind, in welcher er arbeitet, und wie unmenschlich dort das tägliche Geschäft ist.

Er fängt an, darüber eine Abhandlung zu schreiben und lässt sie anschliessend in alle Postfächer der Angestellten in seiner Firma verteilen. Unter anderem geht es in seiner Abhandlung darum, dass die Spielerberater immer mehr und noch mehr Spieler managen sowie beraten möchten. Der Profit steigt dabei immer mehr und die Schicksale der einzelnen Spieler bleiben dabei auf der Strecke.

Nachdem er kurz für seine geschriebene Abhandlung gefeiert wurde, wird er weniger deswegen gefeuert.

Bei seinen Abgang schafft er es noch, zwei Spieler mitzunehmen. Einmal einen jungen Spieler, welcher als der Megatalent des Footballs gehandelt wird, und einen Spieler, welcher schon etwas älter ist sowie eine kaputte Schulter hat und darum nicht gerade sportlich erfolgreich ist. Der etwas ältere Spieler ist dafür sehr exzentrisch und erwartet einen Millionenvertrag.

Bei einer gemeinsamen Marketingpräsentation sind zwei beide Spieler mit Tom Cruise als Spielerberater vor Ort, jedoch wird nur das junge Megatalent durch den Spielerberater ins Rampenlicht gerückt. Dies rächt sich kurz darauf. Als das junge Megatalent seinen Vertrag nicht bei Jerry Maquire unterschreibt, sondern bei einem sehr früher Kollegen und nun Mittbewerber, bleibt ihm nur noch der ältere und etwas abgehalfterte Spieler um seine Karriere als Spielerberater nicht komplett gegen den Baum zu fahren.

Trotz aller Bemühung, ist dieser Spieler erst einmal sportlich nicht erfolgreich. Daraufhin machen sich beide wie verrückt gegenseitig dafür verantwortlich und Vorwürfe.

Bei einem entscheidenden Spiel wird dieser Spieler erneut eingesetzt und schafft einen sensationellen Touchdown. Kurz darauf wird er im weiteren Spielgeschehen brutal überrannt bzw. niedergerannt und bleibt dadurch regungslos am Boden liegen. Sein bisher recht kalter Spielerberater läuft unter den Augen der Öffentlichkeit zu ihm hin und macht sich um ihn Sorgen. Jedoch war sein Spieler durch den Sturz nur benommen und lässt sich nun als Gewinner des Spiels feiern.

Im Laufe des Films schafft es Tom Cruise als Spielerberater nun, ihn als Publikumsliebling aufzubauen.

Ich hoffe, ich habe Euch mit meinen Ausführungen zu dem Film nicht zu sehr gelangweilt. Jedoch sind diese Ausführungen von mir zu diesem Film wichtig gewesen, um meinen heutigen Beitrag zu verstehen.

In dem Film kam noch etwas ganz Wichtiges vor; der Spieler, welcher am Anfang des Film eigentlich eher ein Verlierer als ein Gewinner ist, spricht die ganze Zeit von einem gewissen Quan. Eine Wortschöpfung von ihm persönlich. Tom Cruise als Spielerberater versteht sie am Anfang genauso wenig wie der Zuschauer des Film. Später erfährt man jedoch, wofür Quan steht.

Und damit sind wir nun bei meinem heutigen Blogbeitrag zu meinem Projekt „Raus aus der Midlife Crisis“…

Meine Midlife Crisis und ich – Quan – das Spiel meines Lebens

tom bloggt seinen alltag, midlife crisis

Das Leben ist ein Spiel

Das Leben ist ein Spiel. Eigentlich hätte gerade ich, als Spielsüchtiger bzw. ehemaliger Spielsüchtiger, dies wissen müssen. Aber nein, ich sah das Leben nicht als ein Spiel, wo ich mal gewinnen und mal verlieren kann, sondern als einen Gewaltmarsch zu meinem Ziel. Irgendwie ging es für mich immer in die Richtung „Du musst es schaffen, weil…“ anstatt in Richtung “ Spiele das jeweilige Spiel so gut wie du es kannst. Wenn du dabei gewinnst, ist es super und wenn du dabei verlierst, so ist es auch kein Beinbruch.“. Es hatte also nicht mit einem lockeren Spiel zu tun, sondern mit einem anstrengenden Gewaltmarsch. Das war und ist weder aufbauend noch gesund.

So nach und nach kam mir jedoch in den Sinn, dass das Leben bzw. mein Leben nur ein Spiel ist; wo ich mal als Gewinner und mal als Verlierer sowie manchmal auch mit einem Unentschieden vom Platz gehe.

Ich hatte irgendwo einmal gelesen gehabt, ich meine es wäre von dem Börsenguru Andre Kostolany gewesen, dass man schon dann gewonnen hat, wenn man in 51 Prozent der Fälle gewinnt und in 49 Prozent der Fälle verliert. Man sollte nur versuche möglichst hoch zu gewinnen und möglichst niedrig zu verlieren.

Wenn ich nun zu dem Fussball Bundesliga Verein meiner Heimatstadt Dortmund, dem BVB, schaue, dann sehe ich dort Folgendes:

  • mal gewinnen sie und man verlieren sie sowie manchmal spielen sie auch unentschieden
  • oftmals stehen sie auf dem 2. Platz in der Tabelle und manchmal auf dem 1.Platz
  • je öfter sie mit möglichst vielen Toren pro Spiel gewinnen und je seltener sie mit möglichst wenig Gegentoren pro Spiel verlieren; um so höher stehen sie in der Tabelle
  • ob die Mannschaft generell erfolgreich ist oder nicht, bemisst sich nicht an einem einzigen Spiel sondern an allen Spielen einer Saison

Als mir dies durch den Kopf gegangen war, wurde es mir schlagartig klar. So lange ich krampfhaft versuche meine Ziele durch einen Gewaltmarsch zu erreichen; so lange werde ich nie im Leben mein Ziel erreichen. Versuche ich jedoch durch einzelne Spiele, welche ich möglichst hoch nach Möglichkeit gewinne, meinem Ziel näher; so erreiche ich mein Ziel auch.

Dafür muss ich natürlich mein Ziel auch klar vor mir haben.

Die Täuschung bzw. meine Gewaltmarsch

Früher bis ca. 2009 war mein grosses Ziel gewesen, Millionär zu werden. Dies hat natürlich nicht funktioniert. Denn mir war nicht klar, warum ich so wirklich Millionär werden wollte. Natürlich hatte ich die üblichen Wünsche gehabt, wie jeder normale Mensch, welcher nicht Millionär ist:

  • nie mehr arm sein
  • Alles sich leisten können
  • nie mehr arbeiten gehen zu müssen
  • immer Urlaub machen
  • grosses Haus oder grosse Wohnung haben
  • Sportwagen vom Schlage eines Ferrari

Warum habe ich dieses Ziel bis heute im Oktober 2016 nicht erreicht? Ich hatte dieses Ziel, Millionär zu werden, bereits 1996 formuliert. Damals war ich noch 23 Jahre jung. Inzwischen bin ich 43 Jahre alt. Dazwischen liegen 20 Jahre Lebenszeit von mir. Eigentlich genug Zeit, um inzwischen die Million geschafft zu haben. Habe ich aber nicht.

Aber warum wurde ich in der Zwischenzeit nicht zum Millionär? Schliesslich hatte ich, wie in vielen Beraterbüchern so empfohlen, mir die Million als festes Ziel vorgenommen. Ich erreichte dieses Ziel einfach nicht. Das war auch kein Wunder gewesen. Denn dieses Ziel, Millionär zu werden bzw. zu sein, war nicht mein wirkliches Ziel gewesen. Mein wirkliches Ziel kannte ich nämlich bis vor einige Wochen noch gar nicht. Und ich wusste auch bis vor Kurzem nicht, dass ich mit einem Gewaltmarsch erst recht nicht mein Ziel erreiche.

Jeder Mensch hat seine eigene Bestimmung in seinem Leben. Die meisten Menschen denken so wie ich „Ich möchte Karriere machen und/oder Millionen machen.“. Diese Denkweise ist jedoch falsch bzw. gleicht einem Gewaltmarsch, wo die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg zum Ziel zusammen zu brechen wesentlich grösser ist als bei einem Spiel zu verlieren.

Das Finden meiner Bestimmung – Lasst das Spiel meines Lebens beginnen

Hier halte ich mich kurz und bündig. Durch das Buch von einem gewissen Alex Düsseldorf Fischer „Reicher als die Geissens „ * fand ich meine Bestimmung und erkannte auch, dass ich nicht durch einen Gewaltmarsch mein Ziel erreiche, sondern indem ich möglichst viele Spiele gewinne.

Wie ich meine Bestimmung gefunden habe, dass findet Ihr hier .

Ich, der kaputte und alte Spieler 

Könnt Ihr Euch noch an den etwas älter Spieler mit seiner kaputten Schulter erinnern, von welchen ich am Anfang dieses Beitrags schrieb und um welchen sich der Film „Spiel des Lebens“ sich auch auch drehte?

Ich bin dieser kaputte und nicht nur ältere, sondern alte, Spieler.

Als ich 23 Jahre alt war, hatte ich mein erstes Drittel meines Lebens hinter mir gehabt. Damals war ich ein Verlierer gewesen. Sprich, dieses Spiel meines Lebens habe verloren. Damals jedoch war ich noch jung und bei vollen Kräften.

Inzwischen bin ich 43 Jahre als. Das zweite Drittel meines Lebens habe ich also so gut wie hinter mir. Bei dieser Etappe bin ich bis jetzt weder ein Gewinner noch ein Verlierer. Derzeit läuft das Spiel noch. Und es liegt in meiner Hand, ob ich am Ende von diesem Spiel mit 46 Jahren als Gewinner oder Verlierer vom Platz gehe. Noch kann ich dieses Spiel gewinnen oder aber auch verlieren. Heute bin ich nicht mehr wirklich jung und auch nicht mehr bei vollen Kräften.

Sollte ich mit 46 Jahren dieses zweite Spiel meines Lebens gewonnen oder unentschieden gespielt haben, so habe ich die Chance nach dem Ende des dritten Spiels meines Lebens mit 69 Jahren aus dem Leben als Sieger heraus zu gehen. Sollte ich jedoch dieses Spiel meines Lebens hier mit 46 Jahren wieder so verlieren, wie ich es mit 23 Jahren verloren habe; so habe ich keine Chance mehr, als Sieger aus dem Leben heraus zu gehen.

In dem dritten Spiel meines Lebens habe ich die Chance letztendlich als Tabellensieger aus dem Leben zu gehen. Jedoch wird dieses dritte Spiel ab meinen 46. Lebensjahr noch schwieriger werden als das Spiel bis zu meinem 46. Lebensjahr und auch als das Spiel bis zu meinem 23. Lebensjahr. Gestern Abend hatte der BVB mit vielen verletzten Spielern in der Champions Leaque gespielt. Letztendlich haben sie das Spiel auswärts 1:2 gewonnen. Sie haben auswärts gewonnen, obwohl es eigentlich recht schwer ist auswärts ein Spiel zu gewinnen. Sie haben trotz ihren vielen verletzten Spieler das Spiel gewonnen. Warum haben sie das Spiel gewonnen? Weil sie Glück hatten, aber vor allem auch weil sie den nötigen Kampfeswillen gezeigt haben. Sie wollten mit mindestens einen Unentschieden, besser noch mit einem Sieg, vom Platz gehen. Darum hatten sie ein grossartiges Spiel gezeigt.

Ich möchte auch zumindest mit einem Unentschieden das zweite und dritte Spiel meines Lebens beenden. Ja, ich bin nicht mehr der Jüngste. Und ja, auch mit meinen körperlichen Kräften bin ich nicht mehr voll da. Mein Geist ist dafür umso wacher. Und da der Geist immer den Körper schlagen kann… sieht es gut für mich aus, zumindest mit einem Unentschieden vom Platz zu gehen. Natürlich spiele ich auf Sieg. Aber, ein Unentschieden wäre auch ok.

Anmerkung: Keine Angst Leute, ich habe nicht vor, mich mit 69 Jahren umzubringen. Aber leider ist es so, dass in meiner Familie die Männer alle relativ früh sterben. Ist halt so und das akzeptiere ich auch so.

Sicher fragt Ihr Euch schon seit dem Anfang von diesem Beitrag, was es mit diesen Quan auf sich hat.

Was hat es mit dem Quan auf sich?

In dem Film „Spiel des Lebens“ sagt der, wegen seiner kaputten Schulter nicht mehr so sportliche, ältere Spieler dass es ihm auf den Quan ankommt. Was fragt Ihr Euch mit Sicherheit „Was zur Hölle meint der Tom die ganze Zeit mit dem Quan? Was hat es mit dem Quan auf sich?“.

Nun, wer den Quan hat bzw. den Quan verfolgt, Derjenige sieht sein Leben und auch seinen Erfolg im Leben ganzheitlich.

Den Quan bedeutet:

  • Liebe
  • Respekt
  • Gemeinschaft
  • Geld

Ihr seht, man kann den Erfolg im Leben bzw. die Spiele im Leben nicht einseitig betrachten. Man brauch, um zu gewinnen bzw. erfolgreich die Spiele des Lebens zu meistern eine gute Mannschaft. Erfolgreich die Spiele des Lebens zu meistern schafft man nur durch ein ganzheitliches Denken bzw. einem Spiel, an welchen diese 4 Mitspieler ganzheitlich beteiligt sind.

Als ich dies erkannt hatte, gingen mir zig Lichter auf. Da ich diese Erkenntnis so unheimlich wichtig für mich und auch Euch finde, war und ist mir dieser heutige Beitrag extrem wichtig. So wichtig, dass ich meinen kompletten heutigen freien Tag genutzt habe, um diesen doch sehr langen Beitrag zu schreiben.

Denn, wer gegen den Quan verstösst, die vier Dinge also nicht alle gleichseitig beachtet bzw. in seinem Leben verwirklicht;  Derjenige wird niemals wirklich in seinem Leben Erfolg haben bzw. die Spiele seine Lebens gewinnen.

 

Die Liebe laut Quan

Liebe ist im Leben natürlich absolut wichtig. Liebe ist in unserem Leben und für unser Leben essentiell. Ohne Liebe geht in unserem Leben nichts. Denn:

  • ohne Selbstliebe werden wir Menschen niemals von anderen Menschen geliebt werden und niemals selbst Erfolg haben
  • ohne Liebe zu unseren Mitmenschen werden wir niemals selbst Liebe erfahren
  • ohne Liebe von unseren Eltern, wenn wir zur Welt kommen und als Kinder, werden wir niemals zu Menschen werden, welche ihr Leben und auch ihre Menschen lieben
  • ohne Liebe zu unseren Job werden wir niemals mit Freude und erfolgreich unseren Job erfüllen können
  • ohne Liebe zu unserer Partnerin oder unserem Partner werden wir niemals eine Beziehung miteinander führen können
  • ohne Liebe zu unserem eigenen Leben sind wir Menschen selbstmordgefährdet

Der Respekt laut Quan

Respekt ist im Leben natürlich auch sehr wichtig. Ohne Respekt lässt es sich in unserer heutigen Gesellschaft sehr schwer leben bzw. überleben. Denn:

  • Menschen, welche sich gegenüber nicht respektvoll verhalten bzw. welche andere Menschen nicht respektvoll behandeln; werden früher oder später im Zusammenleben mit anderen Menschen sehr grosse Probleme bekommen
  • Menschen, welche nicht respektvoll mit ihrem eigenen Körper umgehen; werden früher oder später sehr grosse Probleme mit ihrem Körper bekommen
  • Menschen, welche nicht respektvoll mit ihren eigenen Leben bzw. ihrer eigenen Seele umgehen; werden früher oder später sehr grosse Probleme mit ihrer Seele bzw. mit ihrem Geist bekommen
  • Menschen, welche in sich stark sind und diese Stärke auch nach Aussen ausstrahlen, bekommen viel Respekt von Anderen gezollt

Die Gemeinschaft laut Quan

Wir Menschen sind in der Regel keine Einzelgänger, sondern Herdentiere bzw. leben in Gemeinschaften oder fühlen uns in Gemeinschaften am Wohlsten. Dies bedeutet:

  • je mehr der einzelne Mensch für die Gemeinschaft tut, umso wertvoller ist er für die Gemeinschaft
  • je mehr der einzelne Mensch für die Gemeinschaft tut, umso respektvoller wird er von der Gemeinschaft behandelt
  • je mehr der einzelne Mensch für die Gemeinschaft tut, umso mehr liebt ihn die Gemeinschaft
  • ein Mensch, welcher viel für die Gemeinschaft tut, bekommt viel von der Gemeinschaft zurück
  • einem Menschen, welcher viel für die Gemeinschaft tut, folgt die Gemeinschaft eher als einen Menschen, welcher nichts für die Gemeinschaft tut
  • ohne einer Gemeinschaft bzw. nach heutigen Neudeutsch Community oder Netzwerk schafft es es Mensch nur sehr schwer erfolgreich in seinem Leben zu sein bzw. erfolgreich die Spiele in seinem Leben zu bestreiten

Das Geld laut Quan

Geld gehört heutzutage unabdingbar zu unser Leben dazu. Leider… Trotzdem ist das Geld für unsere heutige Gesellschaft extrem wichtig. Denn:

  • durch Geld bekommt man, wenn man Grossartiges für die Gemeinschaft geleistet hat, Anerkennung und Respekt gezollt
  • mit Geld kann man für die Gemeinschaft Gutes und leider auch Böses tun
  • mit Geld kann man sich viele materielle und nicht materielle Wünsche erfüllen
  • Geld ist das universelle Tauschmittel unserer Zeit, womit wir für unsere geleistete Arbeit Etwas bekommen, was Andere für uns geleistet haben

 

Wie Ihr seht, habt Ihr mit dem Quan eine verdammt gute Mannschaft am Start um die Spiele Eures Lebens zu gewinnen. Jedoch schafft Ihr es nur die Spiele Eures Lebens zu gewinnen, wenn vier Mitspieler annähernd gleich gut mitziehen. Eure Mannschaft ist nur so stark, wie der schwächste Mitspieler in Eurer Mannschaft.

Nun sind wir fast am Ende meines heutigen Beitrags zu meinem Projekt „Raus aus der Midlife Crisis“ angekommen und sicher fragt Ihr Euch jetzt noch, warum ich damals bis zu meinem 23. Lebensjahr das erste Spiel meines Lebens verloren hatte und warum ich bis heute bei meinem zweiten Spiel des Lebens bis unentschieden spiele.

Warum hatte ich das erste Spiel meines Lebens verloren gehabt?

Wie vielleicht der Eine oder Andere von Euch weiss, wurde ich in meiner Jugend bis zu meinem 21. Lebensjahr sowohl in der Schule gemobbt, als auch insbesondere in meiner Ausbildung besonders stark gemobbt. Ich mache den Menschen von damals auch keine Vorwürfe ( mehr ) deswegen. Denn auch, wenn ich es nicht vergessen kann, so habe ich ihnen zumindest vergeben. Denn die Erlebnisse von damals haben mich zu dem starken Menschen geformt, welcher ich heute bin.

Nur, warum habe ich damals das erste Spiel meines Lebens verloren?

  • weil ich mich damals nicht selbst liebte
  • weil ich damals keine Stärke in mir selbst fühlte, diese Stärke auch nicht nach Aussen strahlte und somit auch keinen Respekt bekam
  • weil ich damals nicht wirklich viel für die Gemeinschaft getan habe bzw. mich gross in die Gemeinschaft eingebracht habe
  • weil ich damals nicht wirklich mit Geld umgehen konnte, spielsüchtig wurde und dies der Anfang meiner Schulden war

Ihr seht also, wenn man das Quan nicht befolgt bzw. in sich verwirklicht, dann hat man niemals Erfolg bzw. verliert die Spiele des Lebens.

Warum spiele ich das zweite Spiel meines Lebens bisher unentschieden und warum kann ich dieses Spiel noch gewinnen?

  • am Anfang des zweiten Spiels mit 23 Jahren liebte ich mich selbst nicht besonders, darum war ich sehr schlecht in dieses zweite Spiel meines Lebens gestartet
  • inzwischen liebe ich mich so sehr stark, dass ich dieses zweite Spiel meines Lebens gewinnen kann
  • am Anfang des zweiten Spiels war ich noch sehr schwach und fühlte keine Stärke in mir, darum war ich sehr schlecht in das zweite Spiel meines Lebens gestartet
  • in der Mitte des Spiels, so ab dem 26. Lebensjahr wurde ich immer stärker
  • jedoch konnte ich diese innere Stärke nicht beibehalten und sie schwankte darum stark
  • inzwischen habe ich seit einigen Jahren eine sehr grosse innere Stärke, welche mir aber bis vor Kurzem nicht besonders bewusst war
  • seitdem mir bewusst ist, wie stark ich innerlich eigentlich bin, ist es nun möglich doch noch das zweite Spiel meines Lebens zu gewinnen
  • durch diese innere Stärke bekomme ich unheimlich viel Respekt von anderen Menschen gezollt und bringe ihnen auch viel Respekt entgegen
  • für die Gemeinschaft tat ich in den letzten Jahren immer mehr, weshalb ich mich auch nicht mehr auf der Verlierer-Strasse befand
  • in diesem Jahr tat ich jedoch besonders viel für die Gemeinschaft und baute mir dadurch ein recht grosses Netzwerk auf, dadurch ist es mir nun möglich dieses zweite Spiel meines Lebens zu gewinnen
  • seit ca. einem halben Jahr weiss ich nun auch, wie ich am Besten meine Finanzen in Ordnung bringe; auch dadurch habe ich nun die Möglichkeit das Spiel meines Lebens zu gewinnen

Damit wären wir für heute am Ende meines heutigen Blogbeitrags zu meinem Projekt “ Raus aus der Midlife Crisis“ angekommen.

Es hat lange gedauert, bis ich den Quan und das Wesen des Quans erkannt habe. Jetzt, wo ich den Quan kenne und ihn befolgen werde, ist es mir ermöglicht wurden dieses zweite Spiel meines Lebens zu gewinnen und mich aus meiner Midlife Crisis heraus zu finden.

 

Ach so, falls Euch der Quan und der dazu gehörige Film „Jerry Maquire – Spiel des Lebens“ interessiert bzw. Euch genau so inspirieren soll, wie er mich für mein weiteres Leben inspiriert hat; dann findet Ihr hier * den dazu gehörigen Film.

Danke dass Ihr mir zugehört habt;

ich wünsche Euch noch eine angenehme zweite Wochenhälfte und einen schönen Mittwochabend.

Euer Tom

 

PS: Heute hatte ich leider keine Zeit mehr gehabt, gross meinen Beitrag nach Rechtschreibfehlern zu durchsuchen. Wer also welche findet, der kann sie als Geschenk betrachten…grins

 

 

* Amazon  bzw. Digistore24 Weiterempfehlungslink

 

2 Kommentare

  1. Hi Tom,
    danke für das Geschenk :-). Ich finde Deinen Beitrag sehr interessant. Das A&O sind die Selbstliebe, ein gesundes Selbstbewußtsein und Zufriedenheit. Manche sind mit weniger glücklich und zufrieden, für andere zählen nur die Millionen.
    Liebe Grüße und viel Erfolg bei Deinem Weg aus der Midlife-Crisis.
    Anja von Castlemaker.de

    • Tombloggt Tombloggt

      Moin Anja,

      danke für Deinen Kommentar. Ja, das mit der Selbstliebe und dem gesundes Selbstbewusstsein ist so eine Sache. Wenn man sich nicht selbst liebt, kann man kein Selbstbewusstsein aufbauen. Ohne Selbstbewusstsein ist auch die Selbstliebe nur schwer möglich. Die eigene Zufriedenheit wiederum hängt wesentlich mehr mit dem Geld zusammen bzw. mit dem zusammen, was man im Leben erlebt und sie hängt weniger mit der Selbstliebe und dem Selbstbewusstsein zusammen. Das Geld hingegen hängt sehr stark beim Vermarkten der eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen bzw. Arbeitskraft mit dem Selbstbewusstsein zusammen. Wie man sieht hängt Alles mehr oder weniger direkt zusammen und man darf nichts von diesen vier Sachen vernachlässigen.

      Viele Grüsse und einen schönen Tag Dir,

      Tom

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