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Freitags Gedanken – Tue, was Du liebst

Hallo Leute,

wir haben heute wieder Freitag. Es ist darum wieder einmal Zeit, meine Freitags Gedanken zu der vergangenen Woche nieder zu schreiben.

Wie oft habt Ihr schon den Gedanken gehabt „Boah, Mist ich muss schon wieder zur Arbeit. Dabei habe ich gar keine Lust drauf.“ oder “ Ich würde ja ganz gerne das und das machen. Nur leider kann ich das nicht machen, weil … .“?

Ich selbst hatte in der Vergangenheit sehr oft diese Gedanken gehabt. Bis ich mich selbst aktiv darum gekümmert habe, mein Leben wieder in meine Hand zu nehmen und damit mein Leben umzugestalten. Dabei bin ich auf immer mehr Sachen gestossen, welche mir dabei halfen und helfen. Sei es Bücher oder andere Menschen oder auch Facebook – Gruppen, welche mich dabei unterstützen. Vor einigen Tagen bin ich dabei auf die Facebookgruppe „Tu Was Du Liebst“ gestossen. In dieser Gruppe geht es ausschliesslich um positive Lebenseinstellung, das zu tun was man liebt und auch um vegan/vegetarische Ernährung, sowie um Frieden mit sich und der Welt. Eine wirklich tolle Gruppe.

Als sich dann auch noch am letzten Samstag einer meiner Freunde, der Mike, sich auf eine gut 2000 Km Pilgerreise zu Fuss begeben hat; stand für mich das heutige Thema fest.

 

Tue, was Du liebst

Tom bloggt seinen Alltag Lebensliebe

 

Meine Gedanken drehten sich früher schon immer und auch jetzt nur darum, zu tun was ich gern möchte. Nur habe ich mich oftmals durch diverse Umstände davon abhalten lassen, was ich tun möchte. Damit möchte ich aber nicht den Umständen die Schuld dafür geben, dass ich nicht getan habe was ich liebe; sondern ich gebe mir dafür selbst die Schuld.

Denn zum Einen liebe ich vielleicht dass, was ich gerade tue (damit ist aber nicht das Blog schreiben gemeint) wirklich nicht oder aber ich liebe es nur nicht, weil ich mit dem Gefühl daran gehe dass ich es tun muss und nicht dass ich es tun will. Danke hier an dieser Stelle an den Matthias, welcher mir vorgestern bei Facebook den entscheidenden Gedankenanstoss gegeben hatte. Er zeigte mir auf, dass wenn ich Etwas tue weil ich es muss und nicht weil ich es will, dann auch damit scheitern werde.

Träumst Du noch oder tust Du es schon?

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Wir alle träumen von diversen Sachen. Wir träumen davon viel Geld zu haben. Oder einen dicken Lottogewinn zu haben. Besonders träumen wir davon die Welt zu bereisen und dabei viel Neues kennenzulernen. Manch einer von uns träumt auch davon, ein grosses Abenteuer zu erleben. Meistens bleiben diese Träume dann auch Träume. Einfach, weil man kein Lotto spielt oder aber auch es nicht schafft an das grosse Geld zu kommen. Wie ich aber gerade geschrieben habe, träumen die meisten Menschen nicht von dem grossen Geld um grosses Geld zu haben, sondern sie träumen von dem grossen Geld um damit die Welt zu bereisen. Wenn man diese Leute fragt „Warum bereist du nicht jetzt die Welt?“, dann kommen diverse Ausreden:

  • meine Kinder müssen dafür erst aus dem Haus sein
  • mein Job lässt dies zeitlich nicht zu
  • ich habe nicht genug Geld dafür

Meistens kommt danach oftmals der Satz “ Aber wenn ich Rentner bin, dann habe ich genug Zeit und bereise die Welt.“. Dabei vergessen aber die Leute, sie sich so nur selbst betrügen. Denn seien wir einmal ehrlich; würden wir als Rentner die Welt bereisen? Nein. Denn dann kommen die nächsten Ausreden:

  • ich bin dafür zu alt bzw. zu krank
  • meine Rente reicht dafür nicht
  • ich muss nach meinem Arbeitsleben erst einmal zur Ruhe kommen

Dabei wäre es doch ganz einfach, jetzt solch einen Traum, von der Welt zu bereisen, zu erfüllen:

  • die Kinder kommen mit
  • wenn der Job es zeitlich nicht zu lässt, dann sollte man sich einen Job suchen, welcher es zeitlich zulässt
  • wenn das Geld für solch Unterfangen nicht ausreicht, dann sollte man zuerst seinen eigenen Geldverbrauch reduzieren und anschliessend schauen, wie man unterwegs trotzdem zu Geld kommt

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich bis vor Kurzem auch solch ein Erfinder von Ausreden war und oftmals auch noch bin. Das fängt bei mir im Kleinen an und hört im Grossen auf. Ich mache jetzt keine Stunde Sport, weil ich lieber TV schaue. Ok, wenn ich TV schaue, so kann ich ja nebenbei noch Liegestütze machen. Och nö, die sind mir zu anstrengend. Darum lasse ich es lieber. Dies setzt sich natürlich im Grossen fort. Die Welt zu bereisen wäre schon toll. Dafür aber müsste ich meine Wohnung aufgeben und auch weniger Geld verbrauchen. Mhm, das schaffe ich nicht.

Und während ich grüble, wie ich am Besten meinen Traum vom freien Leben verwirklichen kann; treffe ich auf solch tolle Menschen wie dem Mike oder wie dem Ka Sundance von der Sundancefamily. Dieser Ka zeigt mit seiner Family, wie es geht möglich ist frei zu leben und frei die Welt zu bereisen. Schaut doch einfach einmal auf seiner Website http://www.diesundancefamily.com oder auch bei ihm auf Facebook bei „Die Sundancefamily“ oder „The Sundancefamily“ vorbei.

Das grösste Ding, was mich aber in dieser Woche echt umgehauen hatte; ist die Tatsache dass mit Mike einer meiner Freunde sich seinen persönlichen Wunsch nach Abenteuer und die Welt zu bereisen erfüllt hat.

Der 2000 Km Läufer

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( Foto: Klaus T.)

Was für Helden habt Ihr? Ist für Euch James Bond ein Held? Ist Superman für Euch ein Held? Ist Batman für Euch ein Held? Sicher, das sind Alles Helden. Aber, es sind keine real existierenden Helden. Dieser Held hier, welchen ich Euch heute vorstellen möchte, existiert hingegen real.

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( Foto: Klaus T.)

Dieser Held ist Mike. Er ist einer meiner Freunde. Warum ist er ein Held für mich? Weil er zu Fuss gut 2000 Km von seiner Heimatstadt Lünen den Jacobsweg  aus nach Santjago de Compostela geht.

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( Fotos: Klaus T.)

Allein das ist schon eine Leistung und grosser Bewunderung wert. Denn er lebt damit seinen Traum, die Welt zu bereisen, aus. Zu einem Helden für mich macht ihn jedoch die Tatsache, dass er sich mit seinem Pilgerweg auch für die „Stars of Vietnam“ einsetzt.

Wer sind die Stars of Vietnam? Dieser Artikel von mir klärt Euch dazu auf: http://www.tom-bloggt-seinen-alltag.de/2015/09/05/24-07-2015-engel-auf-erden/

Hier sind noch ein weiterführender Link zu den Stars of Vietnam: http://starsofvietnam.net

Da der Mike sich auch für die „Stars of Vietnam“ einsetzt, würde er sich freuen, wenn pro gelaufener Kilometer 1 Euro gespendet wird. Auf seinen Blog berichtet er von seiner Reise und auch davon, was es mit seiner Reise auf sich hat: https://pilgerstab.wordpress.com

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr zusammen mit mir ihn dabei unterstützt.

Hier seht Ihr die Strecke, welche er laufen möchte: https://www.facebook.com/pilgerstab/photos/pb.1387901188205450.-2207520000.1460039090./1399140023748233/?type=3&theater

Natürlich hat er auch eine Facebook Fanseite: https://www.facebook.com/pilgerstab/?fref=ts

 

Heute habe ich Euch nun zwei Menschen vorgestellt; welche das tun, was sie lieben bzw. wofür sie brennen. Da ich gern meine Projekte, wofür ich brenne, fertig stellen möchte, beende ich darum für heute meine Freitagsgedanken.

 

Zum Schluss: Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr den Mike bei seinem Vorhaben tatkräftig unterstützt und ihn sowie Ka Sundance, so wie ich es tue, als Vorbild nehmt. Denn in der heutigen stürmischen Zeit gibt es nur noch wenige wirkliche Vorbilder.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

Danke schon einmal, dass Ihr mir zugehört habt.

Euer Tom

PS: Ein dickes Dankeschön an Klaus T., dass er mir die Bilder von Mike zur Verfügung gestellt hat.

2 Kommentare

  1. Hallo Tom,

    vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich finde, das trifft alles voll und ganz zu. Wie heißt es: Lebe dein Leben – Lebe deinen Traum; irgendwann ist es zu spät. Wenn man seine Wünsche immer weiter aufschiebt, ist es eines Tages möglicherweise zu spät. Deshalb sollte man immer das tun, was einem gefällt.

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende und macht das, worauf ihr Lust habt 😉

    Moritz

  2. Es gibt einen Grund warum du diese Ausreden hast. Denn hättest du wirklich Bock darauf, Liegestütze zu machen, hättest du sie gemacht, weil du ja in dem Moment Zeit hattest.

    Ich denke, dass es wichtig ist, erst einmal herauszufinden, welche persönlichen Ziele man wirklich hat und dann den ersten Schritt macht. Die große Gefahr (die auch ich immer bei mir sehe) ist, dass man meint, man würde gerne dies und jenes machen, es aber nur macht, weil man unterbewusst denkt, die Gesellschaft erwartet das von einem.

    Was man glaube ich auch nicht machen darf ist sich Helden zu suchen. Denn auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner! Man kann sich gerne von Menschen inspirieren lassen und von ihren Erfahrungen lernen bzw. Schlüsse daraus ziehen. Aber jemanden zum Helden hochstilisieren ist für die persönliche Entwicklung nicht gut.

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