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Fuck You! Fuck me!

Fick Dich! Fick mich!

Fick Dich, Du grauer Alltag, welcher mein Leben bestimmt! Fick Dich Du grauer Alltag, welcher meine Träume zerstört! Fick Dich Tom, der als selbstständiger und selbstbewußter Mensch es zulässt, daß der graue Alltag Dich fickt und damit Deine Träume zerstört! Ich möchte nicht mehr von Dir grauen Alltag gefickt werden und ich möchte lieber von einem bunten Alltag gefickt werden, in welchem ich meine Träume verwirkliche!!!

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Mein/e liebe/r Freund/in. Starke Ansage von mir. Oder? Aber sei einmal ehrlich zu Dir; wie oft hast Du genau das eben von mir Gesagte gedacht? Wie oft hast Du daran gedacht, einfach mal aus dem grauen Alltag auszubrechen, einfach nur noch der Sonne entgegen zu fahren und endlich einen bunten Alltag zu erleben. Wie oft hast Du gedacht „Was wäre wenn?“? Die Band „G – Fehler“ aus Lünen bringt diese Frage schön auf den Punkt:

Sehr oft höre ich mir diesen Titel auf dem Weg zur Arbeit im Auto an und frage mich dabei:

  • Was wäre, wenn ich eine Million Euro gewinnen würde?
  • Was wäre, wenn ich wüßte daß ich in einer Woche sterben müßte?
  • Was wäre, wenn ich die Möglichkeit hätte meinen Alltag bunt unabhängig von meinem jetzigen grauen Alltag zu gestalten?

Die Antwort auf jede dieser drei Fragen ist gleich: Ich würde dann einen bunteren Alltag haben als derzeit. Welche dieser drei Möglichkeiten wäre für mich realistisch? Gewinne ich in naher Zukunft eine Million Euro? Ich hoffe es zwar, aber ich denke eher nicht.  Muß ich in einer Woche sterben? Ich denke nicht, und ich hoffe daß es auch so nicht ist. Bleibt die dritte Möglichkeit über.

Welche Möglichkeiten gibt es, mein Alltag bunt unabhängig von meinen jetzigen grauen Alltag zu gestalten?

Hier gibt es eine Menge Möglichkeiten für mich, um dem grauen Alltag zu entfliehen:

  • mit unserer Hündin Kyra in der Natur eine Runde zu drehen
  • mit meiner Frau raus zu gehen und zusammen Etwas zu unternehmen
  • zusammen andere Städte bereisen
  • Zerstreuung und Abwechslung vom grauen Alltag im Urlaub in anderen fernen Ländern zu finden

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Welche dieser Möglichkeiten würde meine Sehnsucht nach einem bunten Alltag am Meisten erfüllen? Welche Möglichkeit erfüllt all diese eben von mir genannten Möglichkeiten auf einmal? Welche Möglichkeit ist universell? Ich sehe dort nur eine Möglichkeit: Nämlich Etwas zu finden, womit ich die Welt bereisen kann und damit mir auch meine Existenz sichern kann.

Diese Gedanken kreisten mir schon sehr lange in meinen Kopf herum, als mir durch Zufall das Buch „Fuck You!: Heißer Trip an die Ostsee“ von Karen Karamelli in die Hände fiel. Wer ist Karen Karamelli? Sie reiste als Jet – Set – Model um die ganze Welt ( sie hat also das schon getan, was ich noch gern tun möchte ), studierte bildende Kunst in Wien und lernte in Bordeaux den Beruf der Winzerin. Seit 2012 lebt sie auf einen Weingut in Baden – Württemberg und vertreibt dort auch ihren eigenen Wein. Ausserdem ist sie sehr aktiv in der Kunstszene unterwegs. Diese Frau lebte und lebt also genau den bunten Alltag, welche ich mir so sehr wünsche. Grauer Alltag hat bei ihr keine Chance.

Als ich all diese Infos über die Autorin des Buches Fuck You!: Heißer Road Trip an die Ostsee in den Händen hielt, dachte ich mir “ Tom, dieses Buch mußt Du haben! Denn vielleicht hilft Dir das Buch dabei, genau die Chancen im Leben zu erkennen und zu ergreifen, um genau den bunten Alltag zu erleben, von welchem Du träumst.“. Und kurze Zeit später hatte ich dieses Buch auf meinem iPhone.

 

Das Buch „Fuck You!: Heißer Road Trip an die Ostsee“

 

Kommen wir zu dem Buchinhalt. Um was geht es dort? Wenige Stunden vor ihrer Hochzeit erfährt die Heldin des Buches, daß ihr zukünftiger Mann ein Verhältnis mit ihrer besten Freundin hat. Kurzerhand schnappt sie sich daraufhin den Schatz ihres untreuen Kerls, hebt das für die Hochzeit bestimmte Geld vom gemeinsamen Konto ab und brennt damit durch. Nun ist sie mit einem Achtzylinder 5,7  Liter  „Pontiac Firebird“ unterwegs und gibt den 265 Pferden unter der Haube ordentlich die Sporen. Im Wagen bei ihr; 25 000 Euro in einer coolen Tasche. Während sie nun Richtung Süden oder besser gesagt Richtung Ostsee heizt, gerät sie in einen Geschwindigkeitsrausch. Dieser Rausch wirkt sich die direkt auf ihre innersten Gefühle aus, so daß sie davon verdammt geil wird. Sie denkt an Schwänze. An heiße, schöne Schwänze. Diese Geilheit ergreift sie ganz und gar, so daß sie bei 170 Sachen ein heftigen Orgasmus erlebt. Sie fühlt sich frei. Endlich. Während ihres Roadtrips in die Freiheit lernt sie eine Menge verschiedenartigste Menschen kennen. Da wären:

  • ein nicht so heller Typ im Holzfällerhemd, welcher sie angrabschen will und den sie darum ratzfatz mit ihren Kampfkünsten umhaut
  • ein cooler Surferboy, mit welchen sie ihren ersten Sex in der der neu gewonnen Freiheit hat
  • einen Rocker, welcher kifft und mit dem sie eine coole Zeit, sowie natürlich auch Sex hat
  • die Bandkollegen des Rockers

Als neue Wohnung in ihren neuen Leben hat sie sich die Präsidentensuite eines Hotels ausgesucht. Dort läßt sie es natürlich auch krachen. Daß dies nicht lange gut geht, dürfte klar sein. Und so kommt es, daß zum Ende diesen Kurzromans die Polizei bei ihrem Hotel auftaucht. Zu ihren Glück ist sie in diesem Moment ausgeflogen. Ihr Rocker bietet ihr an, mit ihm und seiner Band mit auf Tournee zu gehen und somit der Polizei zu entfliehen.

 

Mein Eindruck zu dem Buch: Im ersten Moment denkt man als Mann, daß es doch eher ein erotisches Buch für moderne Frauen ist. Dann später jedoch wird man von der Leichtigkeit und gleichzeitig auch der Härte dieses Buches in den Bann gezogen. Es stellt sich heraus, daß dies Buch nicht nur ein geiles erotisches Buch ist; sondern daß es ein Buch ist, welcher dem ureigensten Sinn der Menschheit nachgeht. Nämlich frei zu sein und Sex zu haben. Dabei zeigt es sehr nachdrücklich auf, daß wir Menschen die einzigsten Lebewesen sind, welche ihr Leben damit vergeuden möglichst viel zu arbeiten. Von der Leseart ist es Anfangs etwas schwer zu lesen und auch später erklärt sich die Story nicht immer ganz schlüssig. Trotzdem ist dies aber ein Buch, welches sehr interessant  und erotisch, schon fast pornohaft, geschrieben ist. Meine Frau hat sich das Buch auch durchgelesen und ist davon genauso begeistert wie ich. Darum finde ich, daß dieses Buch zu haben ein Muss ist.

 

Meine Schlussfolgerung

 

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich meinen grauen  Alltag ein wenig anders. Was wäre, wenn ich in meinen Golf 5 hinten einfach eine Matratze rein packe und mit meiner Frau weit weg in die Sonne wie zum Beispiel nach Spanien fahre? Unsere Jobs… Wir würden sie verlieren. Wäre dies schlimm? Ja, weil wir unsere Jobs gerne machen. Nein, weil wir nur ein Leben haben und es aber viele Jobs gibt. Nein, weil wir gute Fähigkeiten haben. Was heißt das nun für mich speziell? Nein, ich haue bei meinen derzeitigen Job nicht in den Sack. Dafür liebe ich meinen Job viel zu sehr. Noch. Denn der graue Alltag macht es mir nicht immer einfach, meinen Job zu lieben. Also liegt es an mir, ob der graue Alltag mich weiter fickt oder ich mich von einem bunten Alltag ficken lassen. Mir wäre Letzteres lieber. Und Dir? Schreibe mir, ob Dich auch oftmals der graue Alltag gefangen hält, Du darum auch an einen bunten Alltag denkst und oftmals so wie ich den Gedanken hast einfach nur aus diesem grauen Alltag auszusteigen.

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2 Kommentare

  1. danke für den buchtip. lädt gerade im hintergrund.

    meine gedanken zu diesem thema:

    „Essen, trinken, schlafen und irgendwann aufs Klo. Ja, das MUSS ich wirklich. Denn diese vier Tätigkeiten sind überlebensnotwendig. Gleich danach kommen die Dinge, die wir als Gegenleistung für ein komfortables Leben tun müssen. Doch wie viele Dinge tust Du darüber hinaus, obwohl Du gar keine Lust dazu hast? Unnütze Dinge. Dinge ohne Ertrag. Dinge ohne Spaß und Unterhaltung. Dinge, die du hasst. Und dennoch tust Du sie immer und immer wieder!?

    Hast Du Dich schon einmal ernsthaft gefragt: Warum?“

    Auszug aus: http://www.keinervoneuch.de/2014/02/02/n-scheiss-muss-ich/

    mehr meiner gedanken auf: http://www.keinervoneuch.de

    • Tombloggt Tombloggt

      Danke für Deinen Kommentar. Da hast Du recht. Vorallem erkennt man dies, wenn man so wie Du & ich etwas älter ist. Dann erkennt man, daß das Leben eben nicht dazu gedacht ist möglichst viel zu arbeiten bzw. Karriere zu machen um viel Geld zu verdienen und damit sich Sachen zu kaufen welche man nicht wirklich brauch. Leider ist aber unsere Gesellschaft genau so aufgebaut, daß man dies jungen Leuten bereits von Anfang an beibringt.

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