Damals, als ich sieben Jahre alt war, wollte man als Kind später gern ein Pilot werden oder aber gern eine Ärztin werden oder aber, so wie ich, gern ein Lokführer werden. Heutzutage wollen die Kinder wahrscheinlich Popstar oder Schauspieler oder Youtube-Star werden.  Bei meiner Recherche fand ich heraus, dass die Kinder heutzutage immer noch gern Ärztin oder Pilot oder Lokführer oder auch Schauspieler werden wollen. Das finde ich wirklich sehr überraschend. Denn entgegen meiner ersten Annahme wollen die Kinder heutzutage immer noch in den klassischen Traumberufen arbeiten, die auch schon auch schon vor 40 Jahren Traumberufe gewesen waren.

Die Quelle dazu: Das sind die Berufswünsche von Kindern und Jugendlichen

Die wenigsten Kinder möchten jedoch, wenn man sie nach ihren Berufswunsch fragt, Schriftsteller oder Autor werden. Warum wollen sie das eigentlich nicht? Keine Ahnung, ich weiss es nicht. Vielleicht, weil Schriftsteller als Person für sie nicht so präsent sind wie die anderen aufgeführten Berufe sowie Tätigkeiten und weil sie von einem Schriftsteller nur das Buch, aber nie die Person sehen. Bei meiner weiteren Recherche fand ich einen weiteren Grund dafür heraus: Ärzte, Piloten, Schauspieler, Profifussballer, Sängerinnen, Krankenschwestern, Tierärzte und viele weitere Berufe aus der verlinkten Quelle sind für die Kinder Traumberufe, weil sie von der Gesellschaft sowie von den Medien als Traumberufe vermittelt werden. Interessant dabei ist auch, dass sie selbst bei den Menschen im Alter von 25 bis 30 Jahren Traumberufe bleiben. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich zeigen, warum der Beruf des Schriftstellers mein Traumberuf wurde und warum ich ihn für den Traumberuf für viele Menschen halte.

Die falsche Berufswahl

Zehn Jahre später verlies ich die Schule. Leider ohne eine Ausbildung zum Lokführer zu bekommen. Stattdessen erlernte ich den Beruf des Industriemechanikers, der überhaupt nicht mein Traumberuf und mit dem ich einen grossen Fehler machte. Welcher Fehler das war, und die Hintergründe dazu… das erfährst Du in meinem autobiografischen Roman. Er ist zwar fertig geschrieben, aber derzeit in der dritten Überarbeitung und darum noch nicht veröffentlicht. Wenn Du den Verkaufsstart meines Romans nicht verpassen möchtest; so trage Dich in meiner E-Mail Liste ein. Ich informiere Dich, sobald er in die Veröffentlichung geht.

Muss ein Traumberuf ein Traum bleiben?

Ungefähr neun Jahre später bekam ich die Chance, endlich meinen Traumberuf des Lokführers zu erlernen. Ich ergriff sie. Dabei musste ich sehr hart um die Verwirklichung meines Traums, ein Lokführer zu sein, kämpfen. Wie dieser Kampf aussah; auch das erfährst Du in meinem autobiografischen Roman.

Warum ich Schriftsteller werden wollte

Jetzt, wo ich diesen Blogbeitrag schreibe, bin ich schon seit über 20 Jahre ein Lokführer. Sprich, ich lebe seit über 20 Jahre meinen Traum. Aber, inzwischen gibt es für mich einen neuen Traum: ich will gemeinsam mit meiner Frau und unseren Haustieren mit unserem Van Europa bereisen. Mit meinem Job als Lokführer geht es leider nicht. Denn, um mit 47 Jahren nur bis zum 60. Lebensjahr oder so noch all die Länder zu bereisen, wo ich noch nicht war; dafür reicht leider nicht mein jährlicher Urlaub aus. Und das, obwohl er mit ungefähr 36-40 Tagen sehr grosszügig bemessen ist.

Auf der Suche, wie ich meinen Traum vom ewigen Reisen verwirklichen kann; kam ich auf die Idee, Bücher zu schreiben.

Warum ich Schriftsteller werden wollte, tom bloggt seinen Alltag als Schriftsteller, auf Reisen sein

Ich meine, allgemein schreibe ich gern. So habe ich hier auf diesen Blog, als er noch ein allgemeiner Blog und keine Autorenwebsite war, sehr viele Artikel geschrieben. Auf Facebook und auch in einigen Foren habe ich extrem lange Diskussionen geführt. Brachte mir das viel? Das Diskutieren auf Facebook und in den Foren brachte mir jedenfalls nichts. Ausser dass da sinnlos Zeit drauf ging. Aber, das Schreiben hier auf dem Blog brachte den Lesern viel… und mir auch. Denn ich konnte die Leser an meinem Alltag, meine Sorgen und Nöte sowie an vielen anderen teilhaben lassen.

Wie ich auf die Idee kam, Bücher zu schreiben

Irgendwann kam mir der Gedanke: „Tom, warum schreibst du nicht ein Buch? Schreib ein Buch über den Leben. Schau mal, die Leute interessiert dein Alltag hier auf dem Blog. Wenn du in einem autobiografischen Roman über dein Leben berichtest, das könnte die Leute auch interessieren. Nicht nur das, du schreibst weiterhin. Schliesslich macht dir das ja viel Spass. Aber, du kannst so mit deiner Schreiberei Geld verdienen und somit deinem Traum einer dauerhaften Reise näher kommen.“. Wow, was für ein genialer Gedanke.

In diesem Moment fiel mir die Auswertung eines Aufsatzes in der Schule ein. Keine Ahnung,  in welcher Klasse das war oder wie alt ich da gewesen war. Ich meine, ich wäre da 13 Jahre alt gewesen. Wir sollten damals zu irgendeinen Thema einen Aufsatz schreiben. Heute weiss ich nicht mehr, welches Thema es war. Aber, ich schrieb einen fantastischen Aufsatz. Meine Lehrerin war auch von ihm begeistert. Sie meinte damals zu mir: „Thomas, dein Aufsatz ist sehr gut geschrieben. Da ist so viel Fantasie drin… das gefällt mir sehr.“. In Erwartung einer sicheren Eins wollte ich meinen Aufsatz entgegen nehmen. Dann jedoch bremste sie mich: „Thomas, auch wenn dein Aufsatz sehr gut geschrieben ist, so kann ich dir leider nur eine Vier geben. Denn du hast bei ihm absolut das Thema verfehlt. Normalerweise müsste ich dir dafür eine Fünf geben. Da du jedoch ausgezeichnet, aber eben zum falschen Thema geschrieben hast, gebe ich dir eine Vier.“. Erschüttert sass ich damals da. Mir wollte einfach nicht in den Kopf gehen, dass meine Deutschlehrerin meinen Aufsatz super fand und ich trotzdem nur eine Vier bekommen habe.

Über 30 Jahre später fiel mir beim Nachdenken, ob ich als Schriftsteller Bücher schreiben sollte, diese Situation von damals wieder ein. Damit stand für mich fest, dass ich mit meinem autobiografischen Roman nicht nur ein Buch, sondern viele Bücher schreiben will. Und damit stand auch mein neuer Traum fest: ich will als erfolgreicher Schriftsteller mit meiner Frau und unseren Haustieren mit unserem Van Europa bereisen.

Als Schriftsteller bin ich Gott

Krasse Aussage. Oder? Diesen Satz „Als Schriftsteller bin ich Gott“ hörte ich mal in einem Interview mit einem berühmten Autor. Und er hat recht. Denn als Schriftsteller erschaffe ich in meinem Romanen Welten. Durch das Schreiben erschaffe ich Figuren, Handlungen, Orte usw..

Was hat der Schöpfer unserer Erde gemacht? Richtig, er hat Figuren, Handlungen, Orte usw. erschaffen. Genau das fasziniert mich an der Tätigkeit als Schriftsteller: getreu Pippi Langstrumpfs Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ kann ich als Autor in meinen Bücher als das sein, was ich gern sein würde wollen. So kann ich da ein Politiker oder Mörder oder Verführer oder ein Milliardär oder oder sein. Die Möglichkeiten sind quasi unerschöpflich. Das ist auch so eine Sache, warum ich mich nun mehr dem Schreiben von Büchern als dem Schreiben meines Blogs zu wende.

Der Beruf des Schriftstellers als Traumberuf

Warum ich ein Schriftsteller wurde, das habe ich in diesen Artikel bereits schon geschrieben. Warum aber ist der Beruf des Schriftstellers ein Traumberuf? Ganz einfach, man ist durch ihn absolut unabhängig von der Zeiteinteilung. So habe ich, im Gegensatz zu meinem anderen Traumjob als Lokführer, keinen Dienstplan und somit brauch ich mich beim Schreiben meiner Bücher auch nicht nach festen Uhrzeiten richten. Damit ist der Wecker schon mal Geschichte. Oh man, wie ich es hasse, frühmorgens um 3:00 Uhr oder auch früher wegen meines Dienstes als Lokführer von ihm aus dem Bett geschmissen zu werden. Grauenvoll… dazu kommt noch, dass man als Schriftsteller meistens unabhängig von einem Arbeitgeber ist. Man kann als Selfpublisher sogar von einem Auftraggeber, wie ein Buchverlag dies ist, unabhängig sein. Was es mit einem Selfpublisher auf sich hat; das erfährst Du in einem weiteren Blogbeitrag von mir. Zu guter Letzt: man kann so unabhängig von Ort arbeiten und somit, wie dies zum Beispiel mein Traum ist, dauerhaft die Welt bereisen.

Warum der Beruf des Schriftstellers nicht als Traumberuf vermittelt wird

Wie ich oben zu Einleitung geschrieben habe; sind für Kinder und auch Erwachsene die Berufe Traumberufe, die von der Gesellschaft und den Medien als Traumberufe vermittelt werden. All diese Berufe habe meistens eine Gemeinsamkeit: man ist meistens weder von der Zeit noch vom Ort unabhängig. Dazu kommt noch, dass man in diesen Berufen, auch wenn sie einen Traum darstellen, entweder von einen Arbeitgeber oder einen Auftraggeber abhängig ist. Für den deutschen Staat ist dies auch ein grosser Vorteil. Denn dadurch, dass man vor Allem einen einen Ort gebunden ist, kann er am Gehalt mittels Einkommenssteuer und Sozialbeiträge sehr gut mitverdienen.

Wenn man jedoch als Autor oder Schriftsteller oder auch Youtuber sowie Influencer arbeitet, dann muss man dieser Arbeit nicht in Deutschland nachgehen, sondern kann dies überall auf der Welt tun. Mir gefällt das Wetter in Deutschland von Ende September bis Ende März oder April nicht? Dann reise ich während dieser Zeit schön in den warmen Süden und arbeite von dort aus. Der Süden wird mir zu warm… dann reise ich halt wieder nach Deutschland mit seinen warmen Temperaturen um die 20 Grad. Im Sommer wird es mir auch in Deutschland zu warm… dann reise ich halt weiter in kühlere Länder wie es die skandinavischen Länder sind. Ich denke mal, du erkennst jetzt, wie unabhängig man mit einem nicht klassischen Traumberuf sein kann. Diese nicht klassischen Traumberufe werden Dir jedoch nicht durch die Gesellschaft und auch nicht durch die Medien vermittelt. Erst recht nicht werden sie Dir durch die Schule vermittelt. Das ist auch logisch: denn die Schule arbeitet immer im Auftrag des Staates.

An dieser Stelle möchte ich diesen Blogbeitrag beenden und Dich dazu anregen, zu überlegen, was für Dich ein Traumberuf wäre und ob der Beruf des Schriftstellers vielleicht auch Dein Traumberuf wäre.