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Freitagsgedanken – Sei Herkules, Teil 1

Hallo Leute, wir haben wieder einmal Freitag und darum ist es nun Zeit für meine Freitagsgedanken.

Seit über einen Monat gab es hier nicht mehr meine Freitagsgedanken zu lesen. Warum? Einfach weil ich, wie in diesen Freitagsgedanken von mir am 31. März 2017 geschrieben, gedankenfrei war. Heisst es, dass ich wirklich seitdem gedankenfrei war bzw. bin?

Nein. Ich machte und mache mir noch öfters Gedanken. Diese Gedanken waren bzw. sind, wie auch schon öfters bei meinen vorherigen Freitagsgedanken geschrieben, eher negativ bzw. pessimistisch geprägt. Natürlich hätte ich, so wie früher, auch über diese negativen Gedankengänge schreiben können. Stoff gab es da, wie zum Beispiel nach dem Anschlag auf den BVB Bus in Dortmund, genug.

Aber, ich möchte einfach die Welt nicht mehr negativ sehen. Ich möchte auch nicht mehr negative und pessimistische Sachen an mich heran lassen. Inzwischen bin ich auch so weit; dass ich mich bei jedem Beitrag, welchen ich lese oder auch kommentieren möchte, frage „Tom, ist das jetzt eine positive oder negative Sache? Schreibst du dort jetzt was Positives oder Negatives?“. So kam es, dass sobald ich etwas Negatives anfing zu lesen oder zu schreiben; ich es sofort abbrach und mich etwas Positiven zuwendete. Aus diesem Grund gab es dann auch diese längere Pause bei meinen Freitagsgedanken.

Vor einigen Tagen habe ich den Film „Herkules“ * gesehen. Nein, nicht den historischen Film bzw. auch nicht den Walt Disney Film von Herkules. Sondern den Film mit Dwayne Johnson. Später im Laufe meiner heutigen Freitagsgedanken werde ich immer wieder auf einzelne Passagen aus diesem Film zurückkommen und Euch dabei verraten, was dies für mich bedeutet.

Etwas ganz Wichtiges fiel am Ende von diesem Film -> Herkules ist eine Legende. Aber in jeden Menschen schlummert die Fähigkeit ein Herkules sein zu können. Es liegt einfach nur an der inneren Einstellung eines jeden Menschens, ob er Berge versetzen kann oder nicht. Über diese Tatsache dachte ich in den letzten Tagen nach.

Freitagsgedanken – Sei Herkules, Teil 1

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Jeder von Euch kennt sicher die Legende und Geschichte von Herkules. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich bisher Herkules bzw. die Legende und Geschichte von Herkules nicht gross interessiert hat. Warum auch? Schliesslich ist es nur eine Geschichte und darum nicht wirklich etwas Wahres. Bis ich, wie gesagt, vor einigen Tagen den Film von Herkules gesehen habe. Dieser Film war, wider meines Erwartens, nicht wie die üblichen Herkules Verfilmungen ein Fantasy-Film oder Trickfilm gewesen. Nein, in diesem Film wurde Herkules nicht wie ein übermächtiger Halbgott dargestellt; sondern wie ein Mensch, welcher in sich Herkuleskräfte erwecken kann.

Ich war von diesem Film sehr beeindruckt gewesen und dachte dabei auch über mich sowie mein bisheriges Leben nach. Warum Vieles nicht so gelaufen war, wie es hätte laufen sollen und warum derzeit auch Vieles nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Als ich mich damit näher beschäftigte, stellte ich im Web auch Recherchen zu Herkules an. Dabei stiess ich auf die 12 Aufgaben des Herkules.

Die 12 Aufgaben des Herkules

Damit Ihr verstehen könnt, warum jeder von uns Herkules sein kann; möchte ich Euch die 12 Aufgaben des Herkules darlegen und dabei aufzeigen, was sie für jeden von uns in seinem Leben bedeuten können.

Erste Aufgabe; den nemeischen Löwen töten

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Herkules bekommt als erste Aufgabe den nemeischen Löwen zu töten. Das Fell von diesem Löwen ist so dick, dass keine Waffe dieses Fell durchdringen kann. Zuerst versucht Herkules den nemeischen Löwen durch sein Schwert und durch seine Keule zu töten. Wegen des unverletzlichen Fells des Löwens scheitert er vorerst an dieser Aufgabe. Dann jedoch besinnt er sich darauf, dass er schon einmal als Baby zwei grosse giftige Schlangen erdrosselt hat. Mit diesem Wissen macht sich Herkules daran, den Löwen mit seinen Kräften zu erdrosseln und somit den Löwen zu besiegen bzw. zu töten. Nachdem Herkules den Löwen besiegt und getötet hat, nimmt er sich das Löwenfell als Panzer und die Löwenkopf als Helm.

Was aber bedeutet es für mich, den nemeischen Löwen zu töten?

Den nemeischen Löwen muss ich als Erstes töten

Jeder von Euch kennt mit Sicherheit den Spruch „Ein dickes Fell sich zulegen“. Man sagt zu uns; dass wir, um stressresistenter zu sein und mehr Gelassenheit zu haben sowie um uns vor den ganzen negativen Einflüssen des Alltags zu schützen, uns ein dickes Fell zulegen sollten. Wie das Fell des nemeischen Löwens kann uns solch ein dickes Fell schützen. Nur, haben wir solch ein Fell? Nein, die Meisten von uns haben nicht solch ein Fell. Auch ich habe solch ein Fell nicht. Noch nicht…

Aber, ich wollte und möchte auch solch ein Fell haben. Um ein dickes Fell zu bekommen und um die weiteren Aufgaben bestehen zu können, benötige ich also solch ein Fell als effektiven Schutz. Nur, wie komme ich zu diesem Fell? Indem ich den nemeischen Löwen töte.

Aber, wie soll ich den nemeischen Löwen, ein Fabelwesen welches nicht real existiert, töten? Ganz einfach. Indem ich mit mir selbst Frieden schliesse und mich nicht über alles Mögliche aufrege. Damit töte ich den nemeischen Löwen und bekomme sein unzerstörbares Fell, welche mich schützen kann.

 Zweite Aufgabe; die Hydra töten

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Die Hydra ist ein Monster mit vielen Köpfen, welches im Sumpfland lebt. Es ist unsterblich. Denn jedes Mal, wenn man der Hydra einen Kopf abschlägt, so wachsen an der Wunde zwei neue Köpfe nach. Herkules besiegt die Hydra mit Hilfe eines Freundes. Denn jedes Mal, wenn Herkules einen Kopf der Hydra abgeschlagen hat, hält sein Freund eine brennende Fackel an die blutende Stelle der Hydra und versiegelt somit die blutende Wunde. Dadurch kann nun kein weiterer Kopf der Hydra nachwachsen. Als Herkules dann den letzten Kopf der Hydra abschlägt und auch diese Wunde durch die Fackel versiegelt ist, fällt die Hydra tot zu Boden.

Warum aber muss ich die Hydra töten, um Herkules zu werden bzw. zu sein?

Ich muss die Hydra töten

Die Hydra ist ein Ungeheuer, welches mich mit jedem ihrer einzelnen Köpfe auffressen oder zumindest schwer verletzen kann. Darum muss ich dieses Ungeheuer töten.

Warum aber möchte mich dieses Ungeheuer töten? Schliesslich ist die Hydra ja doch nur ein Fabelwesen und existiert darum nicht in der Realität. Irrtum, zwar ist die Hydra in der Tat ein Fabelwesen, aber sie existiert auch in der Realität. Nämlich jedes Mal, wenn ich mir meine positive Energie und Kraft rauben lasse und stattdessen dann nur noch negativ denke; dann hat die Hydra wieder zu geschlagen.

Wie aber kann ich die Hydra töten? Indem ich ihre Köpfe abschlage und ihre Wunden mit dem Feuer einer Fackel versiegle. Für mich heisst das; all meinen negativen Sachen mich zu stellen und damit auseinanderzusetzen. Anschliessend zu verstehen, dass es mir nicht nützt wenn ich mir durch diese negativen Sachen meine positive Lebensenergie und Lebenskraft rauben lasse. Also schlage ich diese Köpfe ab und versiegle die Wunden mit meiner heissen positiven Lebensenergie.

 

Dritte Aufgabe; den wilden Hirsch von Arcadia einfangen

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Die dritte Aufgabe, welche Herkules zu bewältigen hat, hat es in sich. Er soll den wilden Hirsch von Arcadia einfangen. Dies ist ein Hirsch, welcher ein goldenes Geweih besitzt. Dies wäre recht einfach, wenn er den Hirsch einfach nur töten würde und fertig. Aber nein, dieses Mal soll er am Götterhaus dieses überaus wilde Tier abliefern, welches er lebendig gefangen hat. Er brauch sehr lange, um diesen wilden Hirsch zu fangen. Jedoch ist dieser wilde Hirsch ein heiliges Tier. Aus diesem Grund möchte Herkules es auch nicht verletzten und zu fest verschnüren. Darum bitte er die Göttin Artemnis dem Hirsch die Anweisung zu geben, dass dieser Hirsch freiwillig dem Herkules folgt.

Ich fange den wilden Hirsch von Arcadia ein

Warum möchte ich den wilden Hirsch von Arcadia einfangen?

Der wilde Hirsch von Arcadia hat, wie schon gesagt, ein goldenes Geweih. An dieses Gold möchte ich. Darum möchte ich den wilden Hirsch von Arcadia einfangen. Jetzt wisst Ihr aber bestimmt, dass auch dieser wilde Hirsch mit den goldenen Geweih nur so ein Fabelwesen wie der nemeische Löwe und die Hydra ist. Das stimmt auch. Aber, dieser wilde Hirsch mit seinen goldenen Geweih steht auch für all die Möglichkeiten und Chancen, welche mich wild umkreisen, mit Denen ich Geld verdienen kann bzw. sogar reich werden kann.

Es liegt nur an mir, diese Chancen zu bändigen bzw. einzufangen. Natürlich kann ich dies auch allein schaffen. Einfacher geht dies jedoch mit einem Coach bzw. ein Netzwerk von Experten, welche mir helfen von diesen wilden Hirschen einen Hirsch zu fangen und das Gold seines Geweihs für mich zu nutzen. Deshalb möchte ich den wilden Hirsch von Arcadia einfangen.

 

Vierte Aufgabe; den erymanthischen Eber einfangen

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Der erymanthische Eber ist ein ungeheuer grosses Wildschwein, welches die Felder verwüstet und die Tiere der Bauern tötet. Die Bauern sind darum sehr verängstigt und können darum nicht mehr so richtig ihrer Arbeit nachgehen. Wie aber soll Herkules solch ein Tier fangen, welches direkt wild auf ihn los geht? Indem er es einfach clever in die Enge treibt und dafür sorgt, dass es von einer Schneelawine erfasst wird. Da nun der verschüttete Eber bewegungsunfähig ist, kann Herkules ihn sicher verschnüren und auf seinen Schultern zum Götterhaus, dem Olymp, tragen.

Der erymantische Eber muss eingefangen werden

Der erymanthische Eber wird durch mich eingefangen

Auch der erymanthische Eber ist, wie der nemeische Löwe und die Hydra sowie der wilde Hirsch von Arcadia, ein Fabelwesen. Und obwohl dieser Eber in der Realität eigentlich nicht existiert, so hat er doch grossen Einfuss auf meine Realität.

Dieser erymanthische Eber steht für meine wilden Gedanken und vor allem meine Sorgen, welche immer wieder meine gedanklichen Felder und meine Nutztiere zerstören. Sprich, ich habe viele gute Ideen, welche ich gerne verwirklichen möchte bzw. gerade dabei bin zu verwirklichen. Wenn ich immer wieder diese wilden Gedanken, welche nichts mit meinen Ideen zu tun haben, an meine Ideen heran lasse; dann zerstören diese wilden Gedanken meine Ideen. Und wenn ich meine Sorgen an meine Ideen heran lasse, dann zerstören auch sie meine Ideen.

Natürlich könnte ich jetzt diese wilden Gedanken und auch meine Sorgen wie die Hydra und den nemeischen Tiger töten. Dies wäre jedoch für mich nicht ratsam. Denn vor allem unter meinen wilden Gedanken könnten gute Ideen für später stecken. Darum wäre es falsch von mir, diese wilden Gedanken zu töten. Stattdessen muss ich sie fangen bzw. zähmen. Dies mache ich ähnlich wie Herkules. Ich treibe meine wilden Gedanken in eine Enge. Jedoch begrabe ich sie dort nicht unter einer Schneelawine, sondern zäune meine wilden Gedanken und Sorgen dort ein. Bei Bedarf, wenn ich gute Ideen benötige, versuche ich dann diese wilden Gedanken und Sorgen zu zähmen und daraus gute Ideen zu machen, welche ich dann verwirkliche.

 

Fünfte Aufgabe; die Ställe des Königs Augias säubern

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Als fünfte Aufgabe bekommt Herkules die Aufgabe gestellt, die Ställe des Königs Augias zu säubern. Die Ställe des Königs zu säubern, dürfte doch für den kräftigen Herkules kein Problem sein. Oder? Nein, ist es nicht. Denn die Ställe wurden anscheinend noch nie gereinigt. Dadurch stapelte sich der Mist bis zur Decke. Als wenn dies nicht reichen würde; so soll Herkules diese Ställe in einer, eigentlich nicht zu schaffenden, Zeit von nur 24 Stunden reinigen. So schnell kann selbst der starke Herkules die Ställe ausmisten. Eigentlich… Denn er hat eine gute Idee. Mit seiner riesengrossen Kraft gräbt er viele Gräben durch die Ställe und leitet durch diese Gräben das Wasser von zwei grossen Flüssen in der Nähe. Auf diese art und Weise spült er die Gräben sauber.

Die Ställe müssen gereinigt werden

Ich möchte die Ställe des Königs Augias säubern

Die verdreckten Ställe des Königs Augias stehen eigentlich für grosse Unordnung. Für mich bedeutet dies, dass ich Ordnung in meinen Haushalt, meinen Alltag, mein Leben und meine Gedanken schaffen muss und auch möchte. Dies schaffe ich, indem ich mich auf die wirklich wichtigen Sachen konzentriere und dann diese wichtigen Sachen wie eine Strom durch meine Unordnung lenke.

 

Sechste Aufgabe; die stymphalischen Vögel töten

tom bloggt seinen alltag, freitagsgedanken, sei herkules

Die stymphalischen Vögel sind Vögel, welche rasiermesserscharfe Krallen und Schnäbel aus Metall besitzen. Auch deren Federn sind aus Metall. Diese Vögel greifen nicht nur andere Tiere an und Töten sie, nein sie greifen auch die Menschen an und töten sie ebenfalls. Herkules soll darum diese Vögel töten. Einfacher gesagt, als getan. Denn sie sind durch ihr Federkleid aus Metall einfach zu gut geschützt. Ganz komplett geschützt sind diese Vögel jedoch nicht. An einer klitzekleinen Stelle jedoch sind sie tödlich verletzbar. Diese Stelle lässt sich aber nur treffen, wenn diese grausamen Vögel sich im Flug befinden. Das Problem, die Vögel lassen sich nicht so einfach aus ihren Versteck heraus locken. Herkules bekommt von einer, ihm gut gesonnenen Göttin, eine magische Rassel geschenkt, mit welcher er diese Vögel aus ihren Versteck locken und sie in ihren Flug töten kann.

Die stymphalischen Vögel und ich

Die stymphalischen Vögel, welche ich töten möchte

Meine Freunde und meine Mitmenschen werden, genau so wie ich, jeden Tag von schlechten Nachrichten und negativer Energie bombardiert. Diese schlechten Nachrichten und diese negative Energie verhalten sich wie diese stymphalischen Vögel. Sie verletzen uns Menschen schwer und töten das Leben, welches wir gern leben würden wollen.

Ich möchte diese bösen Vögel töten. Denn sie rauben mir sowie auch meinen Mitmenschen und Freunden die Vorstellung vom Leben, welche wir eigentlich haben. Nämlich ein schönes und freies Leben ohne Unterdrückung zu leben. Leider geht dies nicht so einfach. Wir alle nämlich sind zum grössten Teil Marionetten der Mächtigen, welche über uns bestimmen und uns in Abhängigkeiten halten. Eines meiner Ziele ist darum, frei und unabhängig zu leben. Das jeden Tag machen zu können, was ich möchte. Natürlich ist es nicht einfach, dies zu schaffen. Aber, es ist möglich. Wenn ich den Menschen zeige; wie ich es schaffe meine Unabhängigkeit zu erreichen und eben nicht mehr die Marionette von den Mächtigen zu sein, dann schaffen dies auch meine Freunde und Mitmenschen.

 

Schlusswort zu „Sei Herkules, Teil 1“

So, normalerweise würde es jetzt hier mit der siebten Aufgabe des Herkules weitergehen. Meine heutigen Freitagsgedanken sind jedoch bereits schon umfangreicher geworden als sie werden sollten. Aus diesem Grund beende ich für heute meine Freitagsgedanken zu Herkules und führe sie in einem zweiten Teil weiter fort.

Da im abschliessenden Teil 2 von „Sei Herkules“ mein Schlusswort umfangreicher ausfallen wird, halte ich es heute recht kurz.

Wie Ihr anhand der bisherigen sechs Aufgaben sehen konntet, kann jeder Mensch von uns bzw. Euch Herkules sein. Für mich steht ein weiteres Lebensmotto nun absolut fest -> sei Herkules. Nicht „sei wie Herkules“, sondern „sei Herkules“. Wie schaut es mit Euch aus? Möchtet Ihr auch Herkules sein? Also ich möchte es…

 

Danke dass Ihr mir zugehört habt,

ich wünsche Euch nun ein herkulesstarkes Wochenende

Euer Tom

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